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Mittwoch, 8. April 2009
See ya later (11. Bericht)
robert in nz, 12:24h
So ihr Lieben,
Sandra, die offensichtlich gut angekommen ist, und ich melden uns für die nächsten 2 1/2 Wochen ab.Es geht ab in den Süden. Fähre, Auto, Hostel und die Wanderrucksäcke stehn bereit. Aber am Anfang wird erst mal an der Golden Bay rumgelachst. Sind ja schließlich Touris. Wir grüßen die Sonne und den Strand von euch!
Wir lassen zwischendurch mal von uns hören.
Beste Grüße in die Heimat
Sandra & Robert
Sandra, die offensichtlich gut angekommen ist, und ich melden uns für die nächsten 2 1/2 Wochen ab.Es geht ab in den Süden. Fähre, Auto, Hostel und die Wanderrucksäcke stehn bereit. Aber am Anfang wird erst mal an der Golden Bay rumgelachst. Sind ja schließlich Touris. Wir grüßen die Sonne und den Strand von euch!
Wir lassen zwischendurch mal von uns hören.
Beste Grüße in die Heimat
Sandra & Robert
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Sonntag, 22. März 2009
And it's going round and round... (10. Bericht)
robert in nz, 01:47h
Dann ging es Freitags auf zum ersten großen Roadtrip nach Rotorua, eine Gegend mit sehr hohen vulkanischen Aktivitäten. Es startete wieder die altbekannte Truppe mit dem Wagen in Richtung Norden.Als Autobahn verwöhntes Kind ging es aufjedenfall zu langsam und der Highway 1 der Kiwis entpuppte sich nach kurzer Zeit als einspurige Landstraße mit vielen Kurven. Zudem darf man hier eh nur 100 km/h fahren und das ist mit den Kurven noch nicht mal möglich. So brauchten wir für 450 Kilometer 6 1/2 Stunden. Abends in Rotorua angekommen empfing uns gleich ein wunderbarer Schwefelgeruch der über der gesamten Stadt hing. Nach kurzer Suche fanden wir dann auch unser Backpacker Hostel und vielen mit der ganzen Meute in unser privaten 6 Personen Dorm ein. Das Hostel war ordentlich und sauber und unser mitgebrachtes Bettzeug konnte im Auto liegen bleiben, da sogar alles nötige bereits vorhanden war. Sehr zum Wohlgefallen von Enrico, der somit nämlich immer entspannte Nickerchen im Bettzeug auf der hintersten Rücksitzbank halten konnte. Abends ging es dann in den Irish Pub, der direkt unter unserem Hostel lag. Erst war es toll, ein sehr kurzer Weg nach dem Bier ins Bett. Nachteil war, dass die Party auch ohne uns weiterging und der Schlaf daher erst später möglich war. Aber wir hatten ja auch große Pläne am nächsten Tag.
Am nächsten Morgen ging es dann um 8:30 zum Frühstück und dann auf zum Zydro Zorbing. Beim Zorben wird man in einen überdimensionalen Hamsterball gesteckt und anschließend mit ein paar Zentimetern Wasser im Ball einen Hang runter gekickt. Wir entschieden uns für den Zig-Zag Track und dann gings mit dem Geländewagen den Hang hinauf.
Oben angekommen startete dann der Erste mit einem Hechtsprung durch die kleine Öffnung in den Ball und landete in badewannenwarmen Wasser. Und schon ging die turbolente Lutzi ab. Mit Wasser überall und einigen obskuren Begegnungen mit seinen eigenen Extremitäten ging es dann denn Hang hinunter. Die Begrüßungen mit der nächsten Wand ließen einen ziemlichen durcheinander purzeln und es erhärtete sich die Feststellung, dass warmes Wasser in der Nase auch nicht besser ist als kaltes Wasser.
Dann war der wilde Trubel auch schon wieder vorbei und man flutschte am Fuße des Hanges wieder hinaus. Unten angekommen waren wir uns nicht so sicher über das Ereignis.So dass wir das ganze ein zweites mal antraten. Um sicher zu gehen, dass es auch wirklich Spaß macht ;-) Das Ergebnis war: ja.
Gut durchgeschüttelt ging es dann anschließend raus zum Kaituna River zum Rafting. Dort angekommen wurden erst einmal alle Klischees bedient. Eine Holzhütte mit angegliedertem Beachvolleyballfeld, Jack Johnson Musik dröhnte aus den Lautsprechern und die Guides waren Maoris, Rastaträger oder auf eine andere Art und Weise n bisl ausgeflippt. Nach kurzem umziehen bekamen wir dann auch unsere gelbe Schwimmwesten und einen fantastischen gelben Plastikeimer für den Kopf. Und während unsere Guides mit ihren Minispezialrettungswesten und den ergonomisch und schwungvoll getrimmten Helmen wie die Helden des Flusses aussahen waren wir die Tourikombo, die wie meißtens, etwas lächerlich aussahen. Tja, da Schlage ich mal den Bogen zu Skilehrern in ihrer Kluft ;-) Dann ging es auch schon mit einer bunten Truppe, die meißten natürlich Amis, in einem Bus mit japanischen Sicherheitshinweisschildern (???) auf zum Fluß. Dort angekommen bestand unsere Boots- Crew aus 4 Deutschen, 1 Italiener, 1 Belgier und 1 Amerikanerin. Nach kurzen Sicherheitshinweisen und einer langsameren Übersetzung der wichtigsten Punkte für Enrico gings auch schon los. Das paddeln hat zu 80% unser Tourguide namens "weiß- ich- nicht- mehr- nennen- wir- ihn- Peter" übernommen und wir haben ansonsten alle ein bißchen verstört alibimäßig gepaddelt. Ich glaube jeder in eine andere Richtung. Aber unsere Hauptaufgabe bestand ja auch nur uns festzuhalten wenn einer schrie "festhalten", uns gegenseitig mit Aalexkrementenschaum zu beschmeißen, andere Boote mit obszönen Gesten zu attackieren oder jemanden ins Wasser zu werfen, oder wenns schlecht lief, geworfen zu werden. Also eine Menge Spass bis wir den höchsten kommerziellen Raftingwasserfall der Welt erreichten, mit 7 Metern...keine Sorge, war nicht schlimm, dachte ich, weil es ja beim lospaddeln nur gerade aus ging, bis wir dann von der horizontalen in die vertikale Position wechselten. Aber alles gut gegangen.
Unten angekommen waren wir natürlich Helden! Wie die schätzungsweise 4 Millionen anderen Touristen, die den Wasserfall schon runter gefahren sind... Nachdem man spätestens nach diesem Wasserfall tiefstes Vertauen zu seinem Guide aufgebaut hat, kommt es natürlich anders... er sagte nur zu mir " Raise your arm", ich hebe den Arm, "Okay you are my Volunteer, go in front of the boat on your knees". danach steuerten wir einen kleinern Wasserfall von unten an und ich befand mich die meißte Zeit irgendwo zwischen Boot, Wasser und Himmel. Am Ende sind wir alle heile und glücklich angekommen und sind wieder zurück gefahren. Die Raftingfoto-CD sollte dann geschmeidige 14 € kosten. Da dachte ich mir nur, was würde Mama jetzt machen?!Daraufhin habe ich die Freundin unseres Belgiers angesprochen, der mit uns im Boot war. Diese ist nämlich nicht im Boot sondern im Betreuungsauto mitgefahren. Das hieß sie hat die gleichen Fotos gemacht... Wenn jetzt alles gut läuft, bekommen wir in den nächsten Tagen die Bilder per mail zugeschickt. Hoffen wir mal.
Abends ging es dann zu der Maori- Kultur- Super- Touri- Veranstaltung. Das hieß, rein in die Busse mit 200 Leuten und vor die Tore des Freilichtmuseum Maori Dorfs. Dort gab es dann ein Maori Dorf zu besichtigen, Volkstänze zu betrachten und abschließend ein große Buffet. Danach ging es dann mit unserer äußerst agilen Busfahrerin namens Florence zurück und die verschiedenen Nationalitäten mussten landestypische Lieder mit ihr singen. Wir einigten uns dann auf den deutschen Superhit: Ein hoch auf unseren Busfahrer. Sie dagegene sang " and it's going round and round..." und fuhr mit unserem Bus erst mal 6x im Kreisverkehr im Kreis. Danach waren wir alle doch sehr geschafft von diesem ereignissreichen Tag und der Abend wurde schnell beendet. Nur die Leute im Irish Pub waren wohl noch nicht müde...
Um 8 Uhr ging es dann am Sonntag wieder zum Frühstück und dann flott weiter zum Wai o Tapu Thermal Wonderland. um 10:15 bricht dann dort der Lady Knox Geysir aus. Das lässt sich anscheinend auch ganz wunderbar steuern. Damit der Geysir ausbricht wird einfach ein wenig Seife reingeworfen und nach kurzem blubbern und schäumen gehts dann rund. Herrlich touristisch wieder.
Danach sind wir dann durch das eigentliche vulkanische Gebiet gelaufen. An giftgrünen Seen (war für mich ein riesen See von Hannes Grünem...selbe Farbe) den Mondlandschaften, dem Champagner Pool mit seiner Rotfärbung und den blubbernden Schlammseen vorbei.
Dazu ein schwefliger Geruch in der Luft.
Danach ging es dann wieder auf den Rückweg. Dabei wurde ein kleiner Stop eingelegt, um bei einem kalten Bier den Sonnenuntergang zu betrachten. Mit dem Erfolg, dass Bier an dem Strand verboten war und die Sonne auch schon untergegangen war ;-) Damit endete dann auch unser rund um gelungener Roadtrip und wir starteten in die neu Woche.
Am nächsten Morgen ging es dann um 8:30 zum Frühstück und dann auf zum Zydro Zorbing. Beim Zorben wird man in einen überdimensionalen Hamsterball gesteckt und anschließend mit ein paar Zentimetern Wasser im Ball einen Hang runter gekickt. Wir entschieden uns für den Zig-Zag Track und dann gings mit dem Geländewagen den Hang hinauf.
Oben angekommen startete dann der Erste mit einem Hechtsprung durch die kleine Öffnung in den Ball und landete in badewannenwarmen Wasser. Und schon ging die turbolente Lutzi ab. Mit Wasser überall und einigen obskuren Begegnungen mit seinen eigenen Extremitäten ging es dann denn Hang hinunter. Die Begrüßungen mit der nächsten Wand ließen einen ziemlichen durcheinander purzeln und es erhärtete sich die Feststellung, dass warmes Wasser in der Nase auch nicht besser ist als kaltes Wasser.
Dann war der wilde Trubel auch schon wieder vorbei und man flutschte am Fuße des Hanges wieder hinaus. Unten angekommen waren wir uns nicht so sicher über das Ereignis.So dass wir das ganze ein zweites mal antraten. Um sicher zu gehen, dass es auch wirklich Spaß macht ;-) Das Ergebnis war: ja.
Gut durchgeschüttelt ging es dann anschließend raus zum Kaituna River zum Rafting. Dort angekommen wurden erst einmal alle Klischees bedient. Eine Holzhütte mit angegliedertem Beachvolleyballfeld, Jack Johnson Musik dröhnte aus den Lautsprechern und die Guides waren Maoris, Rastaträger oder auf eine andere Art und Weise n bisl ausgeflippt. Nach kurzem umziehen bekamen wir dann auch unsere gelbe Schwimmwesten und einen fantastischen gelben Plastikeimer für den Kopf. Und während unsere Guides mit ihren Minispezialrettungswesten und den ergonomisch und schwungvoll getrimmten Helmen wie die Helden des Flusses aussahen waren wir die Tourikombo, die wie meißtens, etwas lächerlich aussahen. Tja, da Schlage ich mal den Bogen zu Skilehrern in ihrer Kluft ;-) Dann ging es auch schon mit einer bunten Truppe, die meißten natürlich Amis, in einem Bus mit japanischen Sicherheitshinweisschildern (???) auf zum Fluß. Dort angekommen bestand unsere Boots- Crew aus 4 Deutschen, 1 Italiener, 1 Belgier und 1 Amerikanerin. Nach kurzen Sicherheitshinweisen und einer langsameren Übersetzung der wichtigsten Punkte für Enrico gings auch schon los. Das paddeln hat zu 80% unser Tourguide namens "weiß- ich- nicht- mehr- nennen- wir- ihn- Peter" übernommen und wir haben ansonsten alle ein bißchen verstört alibimäßig gepaddelt. Ich glaube jeder in eine andere Richtung. Aber unsere Hauptaufgabe bestand ja auch nur uns festzuhalten wenn einer schrie "festhalten", uns gegenseitig mit Aalexkrementenschaum zu beschmeißen, andere Boote mit obszönen Gesten zu attackieren oder jemanden ins Wasser zu werfen, oder wenns schlecht lief, geworfen zu werden. Also eine Menge Spass bis wir den höchsten kommerziellen Raftingwasserfall der Welt erreichten, mit 7 Metern...keine Sorge, war nicht schlimm, dachte ich, weil es ja beim lospaddeln nur gerade aus ging, bis wir dann von der horizontalen in die vertikale Position wechselten. Aber alles gut gegangen.
Unten angekommen waren wir natürlich Helden! Wie die schätzungsweise 4 Millionen anderen Touristen, die den Wasserfall schon runter gefahren sind... Nachdem man spätestens nach diesem Wasserfall tiefstes Vertauen zu seinem Guide aufgebaut hat, kommt es natürlich anders... er sagte nur zu mir " Raise your arm", ich hebe den Arm, "Okay you are my Volunteer, go in front of the boat on your knees". danach steuerten wir einen kleinern Wasserfall von unten an und ich befand mich die meißte Zeit irgendwo zwischen Boot, Wasser und Himmel. Am Ende sind wir alle heile und glücklich angekommen und sind wieder zurück gefahren. Die Raftingfoto-CD sollte dann geschmeidige 14 € kosten. Da dachte ich mir nur, was würde Mama jetzt machen?!Daraufhin habe ich die Freundin unseres Belgiers angesprochen, der mit uns im Boot war. Diese ist nämlich nicht im Boot sondern im Betreuungsauto mitgefahren. Das hieß sie hat die gleichen Fotos gemacht... Wenn jetzt alles gut läuft, bekommen wir in den nächsten Tagen die Bilder per mail zugeschickt. Hoffen wir mal.
Abends ging es dann zu der Maori- Kultur- Super- Touri- Veranstaltung. Das hieß, rein in die Busse mit 200 Leuten und vor die Tore des Freilichtmuseum Maori Dorfs. Dort gab es dann ein Maori Dorf zu besichtigen, Volkstänze zu betrachten und abschließend ein große Buffet. Danach ging es dann mit unserer äußerst agilen Busfahrerin namens Florence zurück und die verschiedenen Nationalitäten mussten landestypische Lieder mit ihr singen. Wir einigten uns dann auf den deutschen Superhit: Ein hoch auf unseren Busfahrer. Sie dagegene sang " and it's going round and round..." und fuhr mit unserem Bus erst mal 6x im Kreisverkehr im Kreis. Danach waren wir alle doch sehr geschafft von diesem ereignissreichen Tag und der Abend wurde schnell beendet. Nur die Leute im Irish Pub waren wohl noch nicht müde...
Um 8 Uhr ging es dann am Sonntag wieder zum Frühstück und dann flott weiter zum Wai o Tapu Thermal Wonderland. um 10:15 bricht dann dort der Lady Knox Geysir aus. Das lässt sich anscheinend auch ganz wunderbar steuern. Damit der Geysir ausbricht wird einfach ein wenig Seife reingeworfen und nach kurzem blubbern und schäumen gehts dann rund. Herrlich touristisch wieder.
Danach sind wir dann durch das eigentliche vulkanische Gebiet gelaufen. An giftgrünen Seen (war für mich ein riesen See von Hannes Grünem...selbe Farbe) den Mondlandschaften, dem Champagner Pool mit seiner Rotfärbung und den blubbernden Schlammseen vorbei.
Dazu ein schwefliger Geruch in der Luft.
Danach ging es dann wieder auf den Rückweg. Dabei wurde ein kleiner Stop eingelegt, um bei einem kalten Bier den Sonnenuntergang zu betrachten. Mit dem Erfolg, dass Bier an dem Strand verboten war und die Sonne auch schon untergegangen war ;-) Damit endete dann auch unser rund um gelungener Roadtrip und wir starteten in die neu Woche.
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Mittwoch, 18. März 2009
Everyday Life (9. Bericht)
robert in nz, 10:41h
So, solangsam wird es dann doch ruhiger und man sortiert sich in seinem Alltag. Für mich hat die Uni nun richtig angefangen und große Sprünge sind momentan eher die Seltenheit. Die Uni nimmt einen hier ganz schön in Anspruch! Die starten hier von Anfang an richtig durch und man hört eigentlich von allen zwischendurch, dass man am Schreibtisch festhängt. Ich habe nun drei Kurse: Buyer Behavior, Internet Marketing und Marketing Communication. Das heisst fü mich in den 12 Vorlesungswochen 22 Tutorials, 13 Summarys für die Tutorials, 6 Assignments, so zwischen 2000 und 4000 Wörtern, und 3 Abschlussprüfungen. Das ganze nett über das Trimester verteilt. Ach war das Studieren in Deutschland schön... Ist für mich ungewohnt so regelmäßig Aufgaben erfüllen zu müssen. Muss ich mich glaub ich erst ma drangewöhnen. Aber was sage ich, für gewöhnen ist gar keine Zeit. Momentan versuche ich krampfhaft meinen Professoren und Mitstudenten zu lauschen und mir einen Sinn zusammen zu reimen. Die Kiwis haben aufjedenfall ein sehr flottes Mundwerk, ist daher teilweise nicht so einfach.
Neben der Uni versucht man dann zum einen weiterhin Neuseeland kennen zu lernen aber auch einen Alltag zu gestalten. Daher bin ich jetzt Donnerstagsabends beim Kanu fahren. Findet hier erst ma in einem Schwimmbad statt und ist am Anfang echt unheimlich. Erste Lektion: Kaum sitzt man im Kanu, befindet man sich gleich wieder mit dem Kopf unter dem Boot. So fühlt ihr euch also gerade in Deutschland, interessant. In der zweiten Woche werden sie dann versuchen uns die Eskimorolle beizubringen. Ich glaube wenn das wirklich funktioniert kann ich auch anfangen das Paddeln zu genießen. Momentan ist es eher noch ein Kampf zwischen dem Kanu, Robert und dem Paddel. Noch verliere ich die meißte Zeit, aber das wird auch noch, lerne ja noch.
Es ist aufjedenfall weiterhin spannend die Kleinigkeiten im Alltag zu finden, die das Leben hier doch von meinem Alltag in Deutschland unterscheiden. Beispielsweise haben die hier keine Mensa. Man geht halt in die Stadt oder Cafes zum Essen. Ist eine ganze Ecke günstiger als in Deutschland und dann kann man chinesisch, indisch, italienisch, türkisch, amerikanisch, mexikanisch... essen. Alles was das Herz begehrt und oft im Foodmall Stil wie man es von den Amis kennt. Nur das ganze dann doch etwas gesünder gestaltet.
Auf die Busse darf man sich hier aufjedenfall nicht verlassen, haben eine hang loose Mentalität. Kommse heute nicht kommse morgen. Daher wird hier eher gelaufen. Ganz witzig ist die britische Anstehmentalität bei den Bussen. Es wird brav eine Reihe gebildet und in aller Seelenruhe dann eingestiegen. Beim Ausstieg wird dann noch ein kurzes "Thanks" duch den Bus gebrüllt und der Busfahrer winkt zum Abschied. Nichts mit deutscher Pünktlichkeit. Das sagen auch die Öffnungszeiten, hier steht oft auf den Schildern " Wir öffnen: 9 AM; schließen: spät". Daher ist es immer wieder spannend, ob der Laden in den man will noch geöffnet hat oder nicht.
Hilfsbereit sind die Kiwis aufjedenfall. Jemand ist mit seinem Auto liegen geblieben. Die 4 Herren im Anzug die gerade in der Nähe waren warfen sich die Krawatte über die Schulte, einer warf kurzerhand seine Aktentasche auf das Autodach, und dann wurde das Auto erst ma ne Runde durch die Gegend geschoben. Und packe niemals in Wellington eine Karte aus, innerhalb von 4 Sekunden hast du 3 Leute um dich rum, die dir den Weg weisen.
Ansonsten habe ich die Tage mein Wissen auf der "Studentenaustausch Messe" der Universität zur Verfügung gestellt und brav meine Heimat Uni und mein Heimatland repräsentiert und mein Deutschlandtrikot kam so auch zur Anwendung. Zudem haben wir uns ein wenig auf dem Wellington Jazzfestival getummelt
und unsere nähere grüne Umgebung mit einem kurzen Wandertrip gewürdigt.
Bevor nun der richtige Unistress ausbricht planen wir momentan unseren Trip nach Rotorua. Ein wenig Adrenalinkizzel suchen, Kultur machen und Landschaft bestaunen. Dazu mehr in Kürze...
Neben der Uni versucht man dann zum einen weiterhin Neuseeland kennen zu lernen aber auch einen Alltag zu gestalten. Daher bin ich jetzt Donnerstagsabends beim Kanu fahren. Findet hier erst ma in einem Schwimmbad statt und ist am Anfang echt unheimlich. Erste Lektion: Kaum sitzt man im Kanu, befindet man sich gleich wieder mit dem Kopf unter dem Boot. So fühlt ihr euch also gerade in Deutschland, interessant. In der zweiten Woche werden sie dann versuchen uns die Eskimorolle beizubringen. Ich glaube wenn das wirklich funktioniert kann ich auch anfangen das Paddeln zu genießen. Momentan ist es eher noch ein Kampf zwischen dem Kanu, Robert und dem Paddel. Noch verliere ich die meißte Zeit, aber das wird auch noch, lerne ja noch.
Es ist aufjedenfall weiterhin spannend die Kleinigkeiten im Alltag zu finden, die das Leben hier doch von meinem Alltag in Deutschland unterscheiden. Beispielsweise haben die hier keine Mensa. Man geht halt in die Stadt oder Cafes zum Essen. Ist eine ganze Ecke günstiger als in Deutschland und dann kann man chinesisch, indisch, italienisch, türkisch, amerikanisch, mexikanisch... essen. Alles was das Herz begehrt und oft im Foodmall Stil wie man es von den Amis kennt. Nur das ganze dann doch etwas gesünder gestaltet.
Auf die Busse darf man sich hier aufjedenfall nicht verlassen, haben eine hang loose Mentalität. Kommse heute nicht kommse morgen. Daher wird hier eher gelaufen. Ganz witzig ist die britische Anstehmentalität bei den Bussen. Es wird brav eine Reihe gebildet und in aller Seelenruhe dann eingestiegen. Beim Ausstieg wird dann noch ein kurzes "Thanks" duch den Bus gebrüllt und der Busfahrer winkt zum Abschied. Nichts mit deutscher Pünktlichkeit. Das sagen auch die Öffnungszeiten, hier steht oft auf den Schildern " Wir öffnen: 9 AM; schließen: spät". Daher ist es immer wieder spannend, ob der Laden in den man will noch geöffnet hat oder nicht.
Hilfsbereit sind die Kiwis aufjedenfall. Jemand ist mit seinem Auto liegen geblieben. Die 4 Herren im Anzug die gerade in der Nähe waren warfen sich die Krawatte über die Schulte, einer warf kurzerhand seine Aktentasche auf das Autodach, und dann wurde das Auto erst ma ne Runde durch die Gegend geschoben. Und packe niemals in Wellington eine Karte aus, innerhalb von 4 Sekunden hast du 3 Leute um dich rum, die dir den Weg weisen.
Ansonsten habe ich die Tage mein Wissen auf der "Studentenaustausch Messe" der Universität zur Verfügung gestellt und brav meine Heimat Uni und mein Heimatland repräsentiert und mein Deutschlandtrikot kam so auch zur Anwendung. Zudem haben wir uns ein wenig auf dem Wellington Jazzfestival getummelt
und unsere nähere grüne Umgebung mit einem kurzen Wandertrip gewürdigt.
Bevor nun der richtige Unistress ausbricht planen wir momentan unseren Trip nach Rotorua. Ein wenig Adrenalinkizzel suchen, Kultur machen und Landschaft bestaunen. Dazu mehr in Kürze...
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Donnerstag, 5. März 2009
Finding NZ (8.Bericht)
robert in nz, 08:57h
Nach einem kurzen aber feucht fröhlichen Abend ging es dann los zur Autovermietung. Wir starteten mit einem Toyota 8 Sitzer mit 6 Personen. Andy, unser Amerikaner, hat an dem Abend die Kurve nicht mehr bekommen und hat gnadenlos verpennt. So ging es dann los...das erste mal Linksverkehr...das ist einem am Anfang echt nicht so ganz geheuer...aber das Beste zu Beginn... wir sind auch heile wieder angekommen. Die Nacht dann habe ich aufjedenfall gut geschlafen ;-)
Als erstes sind wir nach Martinsborough aufgebrochen. Einem kleinen Örtchen mit gerade mal 1400 Einwohnern. Dort gibt es viele Vineyards. Nur leider war der Kulturschock für unseren Weinkenner Enrico aus Mailand dann doch zu groß. Das waren keine Weinberge, sondern Gärten mit 8- 30 Reihen von Weinreben. Enrico fragte die ganze Zeit nur wo denn nun die Weinberge seien. Tja und wieder etwas dazu gelernt. War halt nicht so spannend.
Dafür hattz uns aber bereits die Strecke aus Wellington raus entschädigt. Dort geht es erst ein kurzes Stück über eine zweispurige Landstraße Richtung Berge und dann kommen unzählige Serpentinen auf einer echt engen Bergstrecke. Und halt solch ein Ausblick:
Dann ging es weiter zum Cape Palliser. Dort gibt es einen Leuchtturmausblick auf den Pazifik und die umliegenden Berge. Es ist der südlichste Punkt der Nordinsel und liegt auch südlicher als der nördlichste Punkt der Südinsel. Na, geschnallt? Es war auf aujedenfall eine anspruchsvolle Tour für Fahrer und Fahrzeug. Zwischendurch hört die geteerte Straße halt mal auf und geht in eine löchrige Schotterpiste über. Um dann 500 Meter weiter wieder nett geteert zu sein. Außerdem muss man zwischendurch kleine Wasserläufe durchfahren. Und das ist anscheinend auch so geplant. Also die Rallyeschuhe an und ab dafür:
Ne Schulte Strecke eben.
Es war natürlich viel spekatakulärer, als das Bild es überhaupt wieder geben kann und das Wasser sieht auch viel flacher aus als es eigentlich war...
Und einmal angekommen empfing uns dann solch eine Landschaft:
Tief blaues Wasser und ein schwarzer Sandstrand. Muss ich wohl nicht mehr zu sagen.
Dann haben wir unsere Schuhe geschnürt und sind im Sonnenschein den Strand ein Stück raufgelaufen, um dann auch mit der ersten Begegnung mit echten Tieren, also keinen Schafen, belohnt zu werden. Eine ganze Gruppe von Seerobben tummelten sich im Wasser oder auf den Felsen.
Haben dann einfach ein bißchen die Seele baummeln lassen und die Landschaft betrachtet.
Nachdem das Wetter dann auch immer besser wurde und wir uns genug entspannt hatten und natürlich einen netten Sonnenbrand bekommen hatten ging es dann wieder zurück nach Wellington. Am nächsten Tag begann ja schließlich der erste Unitag...für die anderen. Meiner einer hat den Montag meißtens frei ;-)
Die Tour war aufjedenfall ein weiterer Schritt um in Neuseeland anzukommen und das Land zu erfahren, es hat die ersten Spuren bei mir hinterlassen
Als erstes sind wir nach Martinsborough aufgebrochen. Einem kleinen Örtchen mit gerade mal 1400 Einwohnern. Dort gibt es viele Vineyards. Nur leider war der Kulturschock für unseren Weinkenner Enrico aus Mailand dann doch zu groß. Das waren keine Weinberge, sondern Gärten mit 8- 30 Reihen von Weinreben. Enrico fragte die ganze Zeit nur wo denn nun die Weinberge seien. Tja und wieder etwas dazu gelernt. War halt nicht so spannend.
Dafür hattz uns aber bereits die Strecke aus Wellington raus entschädigt. Dort geht es erst ein kurzes Stück über eine zweispurige Landstraße Richtung Berge und dann kommen unzählige Serpentinen auf einer echt engen Bergstrecke. Und halt solch ein Ausblick:
Dann ging es weiter zum Cape Palliser. Dort gibt es einen Leuchtturmausblick auf den Pazifik und die umliegenden Berge. Es ist der südlichste Punkt der Nordinsel und liegt auch südlicher als der nördlichste Punkt der Südinsel. Na, geschnallt? Es war auf aujedenfall eine anspruchsvolle Tour für Fahrer und Fahrzeug. Zwischendurch hört die geteerte Straße halt mal auf und geht in eine löchrige Schotterpiste über. Um dann 500 Meter weiter wieder nett geteert zu sein. Außerdem muss man zwischendurch kleine Wasserläufe durchfahren. Und das ist anscheinend auch so geplant. Also die Rallyeschuhe an und ab dafür:
Ne Schulte Strecke eben.
Es war natürlich viel spekatakulärer, als das Bild es überhaupt wieder geben kann und das Wasser sieht auch viel flacher aus als es eigentlich war...
Und einmal angekommen empfing uns dann solch eine Landschaft:
Tief blaues Wasser und ein schwarzer Sandstrand. Muss ich wohl nicht mehr zu sagen.
Dann haben wir unsere Schuhe geschnürt und sind im Sonnenschein den Strand ein Stück raufgelaufen, um dann auch mit der ersten Begegnung mit echten Tieren, also keinen Schafen, belohnt zu werden. Eine ganze Gruppe von Seerobben tummelten sich im Wasser oder auf den Felsen.
Haben dann einfach ein bißchen die Seele baummeln lassen und die Landschaft betrachtet.
Nachdem das Wetter dann auch immer besser wurde und wir uns genug entspannt hatten und natürlich einen netten Sonnenbrand bekommen hatten ging es dann wieder zurück nach Wellington. Am nächsten Tag begann ja schließlich der erste Unitag...für die anderen. Meiner einer hat den Montag meißtens frei ;-)
Die Tour war aufjedenfall ein weiterer Schritt um in Neuseeland anzukommen und das Land zu erfahren, es hat die ersten Spuren bei mir hinterlassen
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Montag, 2. März 2009
Searching for NZ (7.Bericht)
robert in nz, 11:04h
Auch hier unten bleibt die Zeit nicht stehen und wir "quälen" uns durch den stressigen Alltag von Austauschstudenten, die noch nicht zur Uni müssen.
Die Zeit vertreiben wir uns mit Sightseeing und Feiern. Ist ja nicht so, als ob sich junge Erwachsene in der heutigen Zeit nicht selbst beschäftigen können. Möchte kurz darauf hinweisen, dass ich keinen Fernseher besitze. Also Petzi, bitte schick mir DVD's ;-). Machen daher statt dessen brav Kultur. Ich habe an einem Powhiri teilgenommen, dass ist eine maorische Begrüßungszeremonie und haben einige Informationen zu ihrer Kultur erfahren. Hätten sogar noch mehr erfahren, wenn der gute Herr nicht so genuschelt hätte. War also eher eine "Zeige und Erkläre" und ein "Verstehe nichts" Spiel. Aber er hat auf schöne Schnitzereien gezeigt...
Das ganze wurde im Maorihaus, dem Wharenui, abgehalten, welches für Zeremonien, Versammlungen und zur Lehre genutzt wird.
Zur Begrüßung wird übrigens der Eskimokuss, also das Nasebusseln, ausgetauscht.
Das ganze endete in entspannter Runde und sehr delikatem Fingerfood.
Am nächsten Tag haben wir uns dann zur großen Begrüßungsrunde der neuen Studenten auf dem Civic Square gesellt. Dort waren dann alle Studentenwohnheime, in jeweils gleichfarbigen T-Shirts, vertreten.
War wirklich gut was los und die obligatorischen Schlachtrufe der einzelnen Häuser wurden intoniert. War ein bißchen wie Harry Potter für Arme, denn am Ende gab es noch das "Trimagische Turnier" in Form eines Luftgitarrenwettbewerbs zwischen den einzelnen Häusern. Ansonsten wurden halt die üblichen Begrüßungsfloskeln übermittelt, also nicht ganz so spannend. War aber doch eine sehr heitere Atmosphäre. Sollte man vielleicht ma in Dortmund einführen... .
Danach sind wir dann mit dem Bus, sind alle noch n bisl fußmüde hier, zum Mount Victoria gefahren, um die Aussicht über Wellington zu genießen.
Aber ich kann allen, die einmal nach Wellington fliegen wollen nur empfehlen, guckt euch nicht die Videos bei Youtube bezüglich des Flughafens von Wellington an. Nur ein guter Rat am Rande. Aber ich bin ja auch problemlos angekommen. Muss nur irgendwann wieder zurück, misst...
Wellington ist aufjedenfall für Austauschstudenten doch eine sehr optimale Stadt. Es ist so klein, dass man alle wichtigen Punkte gut erlaufen kann und gerade so groß, dass man genug Abwechslung hat und keine Langeweile aufkommt. In Zahlen gefasst: 253 Bars ;-)
Zudem empfinde ich es als echt super angenehm, dass es doch eine "Großstadt" ist, mit dem Regierungssitz, dem sogenannten Bee- Hive, dem Reichstag im Maßstab 1:10 und mein Campus, der Pipitea Campus, dort sind die ganzen Wirtschaftler, liegt wirklich mitten im Regierungs-, Banken und Wirtschaftszentrum. Das heisst Robert in seinen schniecken Studentenklamotten zwischen den ganzen Businnesmenschen. Das Businnesoutfit ist hier aber auch eher casual. Oft ohne Krawatte und ggf. ein Jacket, je nach Wetter.
Zudem ist die Größe von Wellington sehr angenehm, da man hier jederzeit bekannten Gesichtern in der Stadt über den Weg läuft. So belibt man doch irgendwie ständig in Kontakt und man fühlt sich ja gleich wohler, wenn man bekannten in der Stadt über den Weg läuft.
Mein Staffordhaus bietet wiederum in unterschiedlichen Abständen Veranstaltungen zum social'n an. Daher habe ich mich auf eine kleine Hafentour begeben, die auch sehr nett war. Einfach ein bißchen mit anderen geplauscht und ca.25 verwackelte Bilder gemacht. Deshalb hab ich das gelich 2 mal gemacht.
Zudem war ich auf meinem ersten neuseeländischen Festival. Dem Beerfestival von Liquorland. Dort waren alle möglichen Brauereien aus Neuseeland vertreten, aber auch manche aus dem Rest der Welt. Aus Deutschland war das weltbekannte Kaiserbier vertreten...? Wie es sich für ein Festival gehört war das Wetter natürlich verregnet und die heimischen Kiwis haben entweder Oktoberfesttrachtenimitate oder gleich den Neoprenanzug getragen. War aufjedenfall ne nette Runde und hab wieder ein paar mehr Austauschstudenten kennen gelernt. Und surprise surprise, nicht aus Deutschland! Aus dem exotischen Dänemark!
War dann aufjedenfall eine nette Runde und es wurde natürlich wieder später als geplant. Aber da ich mit ein paar anderen am nächsten Tag zum ersten kleinen Roadtrip aufbrechen wollte war der Abend für mich dann doch früher zu ende. Da ich hier ja altersmäßig des öfteren etwas heraussteche musste ich das Auto mieten, da es für 25jährige günstiger ist. Aufgrund der Lebenserfahrung... Das hieß für mich, dass erste mal Linksverkehr in der Weltmetropole Wellington und auf ins Umland...
Die Zeit vertreiben wir uns mit Sightseeing und Feiern. Ist ja nicht so, als ob sich junge Erwachsene in der heutigen Zeit nicht selbst beschäftigen können. Möchte kurz darauf hinweisen, dass ich keinen Fernseher besitze. Also Petzi, bitte schick mir DVD's ;-). Machen daher statt dessen brav Kultur. Ich habe an einem Powhiri teilgenommen, dass ist eine maorische Begrüßungszeremonie und haben einige Informationen zu ihrer Kultur erfahren. Hätten sogar noch mehr erfahren, wenn der gute Herr nicht so genuschelt hätte. War also eher eine "Zeige und Erkläre" und ein "Verstehe nichts" Spiel. Aber er hat auf schöne Schnitzereien gezeigt...
Das ganze wurde im Maorihaus, dem Wharenui, abgehalten, welches für Zeremonien, Versammlungen und zur Lehre genutzt wird.
Zur Begrüßung wird übrigens der Eskimokuss, also das Nasebusseln, ausgetauscht.
Das ganze endete in entspannter Runde und sehr delikatem Fingerfood.
Am nächsten Tag haben wir uns dann zur großen Begrüßungsrunde der neuen Studenten auf dem Civic Square gesellt. Dort waren dann alle Studentenwohnheime, in jeweils gleichfarbigen T-Shirts, vertreten.
War wirklich gut was los und die obligatorischen Schlachtrufe der einzelnen Häuser wurden intoniert. War ein bißchen wie Harry Potter für Arme, denn am Ende gab es noch das "Trimagische Turnier" in Form eines Luftgitarrenwettbewerbs zwischen den einzelnen Häusern. Ansonsten wurden halt die üblichen Begrüßungsfloskeln übermittelt, also nicht ganz so spannend. War aber doch eine sehr heitere Atmosphäre. Sollte man vielleicht ma in Dortmund einführen... .
Danach sind wir dann mit dem Bus, sind alle noch n bisl fußmüde hier, zum Mount Victoria gefahren, um die Aussicht über Wellington zu genießen.
Aber ich kann allen, die einmal nach Wellington fliegen wollen nur empfehlen, guckt euch nicht die Videos bei Youtube bezüglich des Flughafens von Wellington an. Nur ein guter Rat am Rande. Aber ich bin ja auch problemlos angekommen. Muss nur irgendwann wieder zurück, misst...
Wellington ist aufjedenfall für Austauschstudenten doch eine sehr optimale Stadt. Es ist so klein, dass man alle wichtigen Punkte gut erlaufen kann und gerade so groß, dass man genug Abwechslung hat und keine Langeweile aufkommt. In Zahlen gefasst: 253 Bars ;-)
Zudem empfinde ich es als echt super angenehm, dass es doch eine "Großstadt" ist, mit dem Regierungssitz, dem sogenannten Bee- Hive, dem Reichstag im Maßstab 1:10 und mein Campus, der Pipitea Campus, dort sind die ganzen Wirtschaftler, liegt wirklich mitten im Regierungs-, Banken und Wirtschaftszentrum. Das heisst Robert in seinen schniecken Studentenklamotten zwischen den ganzen Businnesmenschen. Das Businnesoutfit ist hier aber auch eher casual. Oft ohne Krawatte und ggf. ein Jacket, je nach Wetter.
Zudem ist die Größe von Wellington sehr angenehm, da man hier jederzeit bekannten Gesichtern in der Stadt über den Weg läuft. So belibt man doch irgendwie ständig in Kontakt und man fühlt sich ja gleich wohler, wenn man bekannten in der Stadt über den Weg läuft.
Mein Staffordhaus bietet wiederum in unterschiedlichen Abständen Veranstaltungen zum social'n an. Daher habe ich mich auf eine kleine Hafentour begeben, die auch sehr nett war. Einfach ein bißchen mit anderen geplauscht und ca.25 verwackelte Bilder gemacht. Deshalb hab ich das gelich 2 mal gemacht.
Zudem war ich auf meinem ersten neuseeländischen Festival. Dem Beerfestival von Liquorland. Dort waren alle möglichen Brauereien aus Neuseeland vertreten, aber auch manche aus dem Rest der Welt. Aus Deutschland war das weltbekannte Kaiserbier vertreten...? Wie es sich für ein Festival gehört war das Wetter natürlich verregnet und die heimischen Kiwis haben entweder Oktoberfesttrachtenimitate oder gleich den Neoprenanzug getragen. War aufjedenfall ne nette Runde und hab wieder ein paar mehr Austauschstudenten kennen gelernt. Und surprise surprise, nicht aus Deutschland! Aus dem exotischen Dänemark!
War dann aufjedenfall eine nette Runde und es wurde natürlich wieder später als geplant. Aber da ich mit ein paar anderen am nächsten Tag zum ersten kleinen Roadtrip aufbrechen wollte war der Abend für mich dann doch früher zu ende. Da ich hier ja altersmäßig des öfteren etwas heraussteche musste ich das Auto mieten, da es für 25jährige günstiger ist. Aufgrund der Lebenserfahrung... Das hieß für mich, dass erste mal Linksverkehr in der Weltmetropole Wellington und auf ins Umland...
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Donnerstag, 26. Februar 2009
Luft machen (6.Bericht)
robert in nz, 05:58h
Hab gerade erfahren, dass mein zweiter Mitbewohner auch ein Chinese wird. Das geht mir jetz doch gegen den Strich. Ru is ja ganz in Ordnung aber die Lebensweisen sind doch äußerst unterschiedlich. Die beiden kennen sich und Ru freut sich natürlich, für mich isses aber leider ein ziemlicher Schuß in den Ofen. Zu einem gewissen Grad ist es ja ganz toll neue Erfahrungen zu machen, aber irgendwie wird von der Betreuung aus meiner Sicht vergessen, dass ich nun mal in einem völlig fremden Land bin und auch irgendwo meine Anlaufstellen brauche. Hab das Gefühle, dass ich aufgrund meines Alters, bin hier eigentlich ständig mit der Älteste, und meiner Nationalität, die glaube ich von den Kiwis als recht pflegeleicht angesehen wird, wieder mit so einem Spezialprojekt zu tun bekomme. Habe auch schon mit meinen beiden Vermietern gesprochen, dass ich es eher unglücklich finde speziell um die Sprache zu lernen und die Asiaten nun mal eher schüchtern sind. Ich bin ja gerade in Deutschland gerne bereit auch anderen unter die Arme zu greifen, aber verdammte Axt hier bin nun mal ich derjenige der eher eine Hilfestellung braucht. Auf meine Frage, ob ich denn nicht auch einen Muttersprachler bekomme kann haben die Kiwis die selbe Art zu antworten wie auf der restlichen Welt auch, sie reden sich raus. Sie hätten so Probleme, dass zu wenig Kiwis da wären usw.. Dann weiß man aber von anderen Deutschen z.B., dass sie mit einem Kiwi und einem Amerikaner zusammen leben in ihrer Dreierbude...soviel zu dem Mangel an Muttersprachlern. Haben mir nun gesagt, sie würden Bescheid geben, wenn sich wat ändert. Das wird es aber eh net.
Somit bleibt mir nichts anderes über als mal wieder das Beste raus zu machen.So,
Sunny side up
Gruß
Robert
Somit bleibt mir nichts anderes über als mal wieder das Beste raus zu machen.So,
Sunny side up
Gruß
Robert
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Mittwoch, 25. Februar 2009
Step by Step (5.Bericht)
robert in nz, 07:06h
1. Wellington Street Carnival
So, dann stürzen wir uns mal in neuseeländische Faschingskultur. In Deutschland mit den Narren Abschied gefeiert und hier von den Narren empfangen worden. So viel zu dem Thema Kulturschock...
Am Samstag war nun Karneval angesagt. Den Nachmittag über gab es viel Programm mit Straßenkünstlern, Essensbuden und Programmbühnen.
Da haben sich Andi, Stefan, Alex und ich auf die Socken gemacht, uns das bunte Treiben einmal anzugucken.
Im Sommer und strahlendem Sonnenschein geht das natürlich einfacher! Interessant bleibt es, dass man im gesamten Innenstadtbereich auf den Straßen keinen Alkohol trinken darf, sondern nur in für den heutigen Tag speziell ausgeschrieben Barareas. Also nichts mit Bierbudenromantik.
Da fragte man sich manchmal, ob man nicht unfreiwillig zur Touristenattraktion wurde, wenn man sich im Käfig befand, der erstaunlich leer war.
Es wahr aufjedenfall gut was los auf der Straße und zwischendurch gabs immer mal wieder kleine Verschnaufpausen.
Und wieder wurden wir als Touristenattraktion schamlos ausgenutzt und beim planschen von anderen Touris fotografiert. Neuseeland ist ansonsten genau die richtige Stadt für Sandra, weil unglaublich viele Menschen Barfuss in der Stadt unterwegs sind.
Ich zum Beispiel, damn hot...
Die Stadt ist sehr sauber und da kein Bier auf den Straßen getrunken wird und sonst auch nur Recyclingflaschen verwendet werden läuft man kaum Gefahr, eine böse Barfussüberraschung zu erleben. Es gibt außerdem kaum Hunde und Katzen, zumindestens in Wellington nicht.
Exkurs:Nun bin ich in dem am weitesten von Deutschland entfernten Land der Erde und selbst hier haben sich die Schultes bereits einen Namen gemacht:
Stefan fragte auch direkt als ich das Foto machte "Na, Name deiner Mutter?"
Abends ging es dann erst so richtig los. Zunächst mit der großen Parade. Diese war aber leider so groß, dass neben uns auch noch vorab angekündigte 150.000 andere Menschen die Straßen säumten. Dies bei gerade mal 4,5 Millionen Einwohner im gesamten Land. Da standen wir leider in der sechsten Reihe und bis auf Stephi hat keiner was gesehen.
Der Wuschelkopf darunter gehört übrigens, und das ist irgendwie klischeehaft, Enrico unserem häufigsten Quotenausländer für unsere Truppe. Nachden ersten Wagen, die wir nur mit springen erkennen konnten
ging es dann recht flott in den Irish Pub zurück und dort haben wir ein wenig bei Live Musik Fasching gefeiert. Wir waren übrigens alle als Austauschstudenten verkleidet. In einer bunten und lustigen Runde ging es dann bis in die Nacht.
Mit:
Alex (USA) und Suzanne (Holland)
Stephi (Österreich), Enrico (Italien) und Melanie (Holland)
Stefan (Deutschland)
Evy (Deutschland) und Stefan (Deutschland)
Kevin (USA)
unknown person
und die Jule (Deutschland) mit dem Andi (Deutschland)
Und dann ging es spät Abends ins Bett. Groggy aber glücklich einen ganzen Schwung nette Leute mittlerweile kennen gelernt zu haben hab ich erst mal 10 Stunden geschlafen.
So, dann stürzen wir uns mal in neuseeländische Faschingskultur. In Deutschland mit den Narren Abschied gefeiert und hier von den Narren empfangen worden. So viel zu dem Thema Kulturschock...
Am Samstag war nun Karneval angesagt. Den Nachmittag über gab es viel Programm mit Straßenkünstlern, Essensbuden und Programmbühnen.
Da haben sich Andi, Stefan, Alex und ich auf die Socken gemacht, uns das bunte Treiben einmal anzugucken.
Im Sommer und strahlendem Sonnenschein geht das natürlich einfacher! Interessant bleibt es, dass man im gesamten Innenstadtbereich auf den Straßen keinen Alkohol trinken darf, sondern nur in für den heutigen Tag speziell ausgeschrieben Barareas. Also nichts mit Bierbudenromantik.
Da fragte man sich manchmal, ob man nicht unfreiwillig zur Touristenattraktion wurde, wenn man sich im Käfig befand, der erstaunlich leer war.
Es wahr aufjedenfall gut was los auf der Straße und zwischendurch gabs immer mal wieder kleine Verschnaufpausen.
Und wieder wurden wir als Touristenattraktion schamlos ausgenutzt und beim planschen von anderen Touris fotografiert. Neuseeland ist ansonsten genau die richtige Stadt für Sandra, weil unglaublich viele Menschen Barfuss in der Stadt unterwegs sind.
Ich zum Beispiel, damn hot...
Die Stadt ist sehr sauber und da kein Bier auf den Straßen getrunken wird und sonst auch nur Recyclingflaschen verwendet werden läuft man kaum Gefahr, eine böse Barfussüberraschung zu erleben. Es gibt außerdem kaum Hunde und Katzen, zumindestens in Wellington nicht.
Exkurs:Nun bin ich in dem am weitesten von Deutschland entfernten Land der Erde und selbst hier haben sich die Schultes bereits einen Namen gemacht:
Stefan fragte auch direkt als ich das Foto machte "Na, Name deiner Mutter?"
Abends ging es dann erst so richtig los. Zunächst mit der großen Parade. Diese war aber leider so groß, dass neben uns auch noch vorab angekündigte 150.000 andere Menschen die Straßen säumten. Dies bei gerade mal 4,5 Millionen Einwohner im gesamten Land. Da standen wir leider in der sechsten Reihe und bis auf Stephi hat keiner was gesehen.
Der Wuschelkopf darunter gehört übrigens, und das ist irgendwie klischeehaft, Enrico unserem häufigsten Quotenausländer für unsere Truppe. Nachden ersten Wagen, die wir nur mit springen erkennen konnten
ging es dann recht flott in den Irish Pub zurück und dort haben wir ein wenig bei Live Musik Fasching gefeiert. Wir waren übrigens alle als Austauschstudenten verkleidet. In einer bunten und lustigen Runde ging es dann bis in die Nacht.
Mit:
Alex (USA) und Suzanne (Holland)
Stephi (Österreich), Enrico (Italien) und Melanie (Holland)
Stefan (Deutschland)
Evy (Deutschland) und Stefan (Deutschland)
Kevin (USA)
unknown person
und die Jule (Deutschland) mit dem Andi (Deutschland)
Und dann ging es spät Abends ins Bett. Groggy aber glücklich einen ganzen Schwung nette Leute mittlerweile kennen gelernt zu haben hab ich erst mal 10 Stunden geschlafen.
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Montag, 23. Februar 2009
It is time for a change (4.Bericht)
robert in nz, 07:51h
Nun habe ich eine Bitte an all die Lieben daheim.
Mein Zimmer sieht bisher so aus:
Nun würde ich mich tierisch über eine Postkarte von euch aus der Heimat freuen, um mein Zimmer doch etwas persönlicher zu gestalten. Am coolsten wäre eine Ansichtskarte aus der Stadt, in der ihr euch gerade befindet mit einem Bild einer lokalen "berühmten" Örtlichkeit. So, nicht schreibfaul einmal meine Adresse:
Robert Schulte
Apartment 118 (11. Stock Apartment 8. is das nämlich)
Stafford House
PO Box 8050
Wellington 6143
New Zealand
Auf das meine weiße Wand schöner wird!
Würd mich wirklich sehr freuen etwas von euch zu hören und zudem etwas schöner zu wohnen.
Besten Dank
Euer Robert
Mein Zimmer sieht bisher so aus:
Nun würde ich mich tierisch über eine Postkarte von euch aus der Heimat freuen, um mein Zimmer doch etwas persönlicher zu gestalten. Am coolsten wäre eine Ansichtskarte aus der Stadt, in der ihr euch gerade befindet mit einem Bild einer lokalen "berühmten" Örtlichkeit. So, nicht schreibfaul einmal meine Adresse:
Robert Schulte
Apartment 118 (11. Stock Apartment 8. is das nämlich)
Stafford House
PO Box 8050
Wellington 6143
New Zealand
Auf das meine weiße Wand schöner wird!
Würd mich wirklich sehr freuen etwas von euch zu hören und zudem etwas schöner zu wohnen.
Besten Dank
Euer Robert
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Samstag, 21. Februar 2009
Robert wird orientiert (3. bericht)
robert in nz, 08:03h
Und los geht es zu meiner internationalen Orientierungsphase. Stellt sich aber schnell heraus, dass wir im Hörsaal sitzen und uns Vorträge anhören. Gruß an die Fachschaftler, wir hams einfach drauf. Direkt an der Tür den nächsten Deutschen kennen gelernt. In seinem Schlepptau war aber zudem ein Italiener und so haben wir unseren Quotenausländer auch wieder eingefangen, sodass Englisch gesprochen wurde. Beim BBQ dann das eigene Englisch wieder verbessert mit dem Erfolg, dass sich nach kurzem Gepräch herausstellte, dass er auch aus Deutschland war...Irgendwas mach ich glaub ich falsch ;-)
Die meißten Austauschstudenten sind aufjedenfall aus den USA und die hängen ziemlich viel miteinander rum. Als zweitgrößte Gruppe sind dann die Europäer, die auch viel untereinander machen, aber das ja dann aufgrund der internationalen Mischung auf Englisch. Ist doch soweit Tutti. Und da man jetz glaub ich alle Deutschen kennt, könn ab jetzt ja nur noch internationale dazukommen ;-)
In den nächsten Tagen ist aber auch noch die Orientierungsphase meiner Fakultät, wo ich dann die Leute treffe, mit denen ich zusammen studiere und ich nehme beim CampusCoach Programm teil, das ist dann eher wie unsere O-Phase, mit kleineren Gruppen und AKtivitäten. Das wird bestimmt ganz spannend.
Die Kiwis scheinen aufjedenfall früher mit ihren Feten anzufangen. Aber gehen auch früher nach Hause. Party Beginn von der Uni aus um 18 Uhr! Natürlich dann auch direkt das erste Bier... War ganz witzig, da man dann auch mal wieder mit Leuten ins Gespräch kam, die man bisher eher flüchtig kennen gelernt hat. Als es dann leerer wurde sind wir noch in die nächste Bar gezogen. Ungewohnt ist hier wiederum, dass man ein einzelnes Bier mit Kreditkarte zahlen kann und die Kiwis nutzen das ständig. Unser Abend endete dann aber auch schon um 1 und es ging wieder zu Fuss nach Haus. Ist ja alles gut zu erlaufen hier.
Am folgenden Tag wurden wir dann quer durch die Uni und Stadt gescheucht, um uns einzuschreiben. Das hieß: Rauf auf den Berg zur Hauptuni, runter zu meiner Fakultät in die Stadt, dann wieder den Berg rauf, um nach gefühlten 18 abgeklapperten Büros dann am Ende noch Geld los zu werden. Hat sich aber gelohnt!Nach 4 Stunden hatte ich meine Kurse und bin offizieller Student der Victoria University und bekomme nächste Woche meinen Studentenausweis. Übrigens hat es den ganzen Tag richtig geschüttet.
Und die Busse haben hier eine Kulanzzeit von ca. 30 Minuten. Also darf man keine Hektik mitbringen...fühlt man sich gleich wohl als Deutscher.
Dann als Kurzschlussreaktion sind Stefan(Deutsch), Andi (Deutsch), Enrico (Italiener) und ich (Iserlohner) zum Rugby gegangen. Die Wellington Hurricanes vs. Otago Highlanders. Vor einer wahnsinns Kulisse von geschätzten 6000 Fans, Platz war für 35.000, haben wir die Hurricanes zum Sieg gebrüllt.
Das ganze mit günstigen Essen und Getränken. Zduem noch das internationale Cheerleading und den Haka Tanz betrachtet.
Neben uns saßen zum Glück drei 13 jährige Mädels, die uns ein wenig bei den Regeln geholfen haben. Jetz wissen wir wenigstens, wer in welche Richtung spielt...
Danach ging es dann mit einigen Leuten noch in eine Bar und danach groggy ins Bett. Jetzt ist Kräfte sammeln angesagt, denn Morgen ist der Straßenkarneval von Wellington und wir gucken mal, was die Narren hier so drauf haben.
Die meißten Austauschstudenten sind aufjedenfall aus den USA und die hängen ziemlich viel miteinander rum. Als zweitgrößte Gruppe sind dann die Europäer, die auch viel untereinander machen, aber das ja dann aufgrund der internationalen Mischung auf Englisch. Ist doch soweit Tutti. Und da man jetz glaub ich alle Deutschen kennt, könn ab jetzt ja nur noch internationale dazukommen ;-)
In den nächsten Tagen ist aber auch noch die Orientierungsphase meiner Fakultät, wo ich dann die Leute treffe, mit denen ich zusammen studiere und ich nehme beim CampusCoach Programm teil, das ist dann eher wie unsere O-Phase, mit kleineren Gruppen und AKtivitäten. Das wird bestimmt ganz spannend.
Die Kiwis scheinen aufjedenfall früher mit ihren Feten anzufangen. Aber gehen auch früher nach Hause. Party Beginn von der Uni aus um 18 Uhr! Natürlich dann auch direkt das erste Bier... War ganz witzig, da man dann auch mal wieder mit Leuten ins Gespräch kam, die man bisher eher flüchtig kennen gelernt hat. Als es dann leerer wurde sind wir noch in die nächste Bar gezogen. Ungewohnt ist hier wiederum, dass man ein einzelnes Bier mit Kreditkarte zahlen kann und die Kiwis nutzen das ständig. Unser Abend endete dann aber auch schon um 1 und es ging wieder zu Fuss nach Haus. Ist ja alles gut zu erlaufen hier.
Am folgenden Tag wurden wir dann quer durch die Uni und Stadt gescheucht, um uns einzuschreiben. Das hieß: Rauf auf den Berg zur Hauptuni, runter zu meiner Fakultät in die Stadt, dann wieder den Berg rauf, um nach gefühlten 18 abgeklapperten Büros dann am Ende noch Geld los zu werden. Hat sich aber gelohnt!Nach 4 Stunden hatte ich meine Kurse und bin offizieller Student der Victoria University und bekomme nächste Woche meinen Studentenausweis. Übrigens hat es den ganzen Tag richtig geschüttet.
Und die Busse haben hier eine Kulanzzeit von ca. 30 Minuten. Also darf man keine Hektik mitbringen...fühlt man sich gleich wohl als Deutscher.
Dann als Kurzschlussreaktion sind Stefan(Deutsch), Andi (Deutsch), Enrico (Italiener) und ich (Iserlohner) zum Rugby gegangen. Die Wellington Hurricanes vs. Otago Highlanders. Vor einer wahnsinns Kulisse von geschätzten 6000 Fans, Platz war für 35.000, haben wir die Hurricanes zum Sieg gebrüllt.
Das ganze mit günstigen Essen und Getränken. Zduem noch das internationale Cheerleading und den Haka Tanz betrachtet.
Neben uns saßen zum Glück drei 13 jährige Mädels, die uns ein wenig bei den Regeln geholfen haben. Jetz wissen wir wenigstens, wer in welche Richtung spielt...
Danach ging es dann mit einigen Leuten noch in eine Bar und danach groggy ins Bett. Jetzt ist Kräfte sammeln angesagt, denn Morgen ist der Straßenkarneval von Wellington und wir gucken mal, was die Narren hier so drauf haben.
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Mittwoch, 18. Februar 2009
Aufgeschlagen (2. Bericht)
robert in nz, 07:23h
Ankunft in Wellington und habe meine Studentenbude bezogen. Zu erwähnen ist, dass es übrigens geregnet hat, als ich in Wellington aufgeschlagen bin.
Kurz und bürokratisch eben den Papierkram erledigen und ab in die neue Wohnung. Dort hab ich Ru meinen chinesischen Mitbewohner kennen gelernt und das dritte Zimmer ist noch frei. Vielleicht schneit ja noch ein Kiwi kurz vor Semesterbeginn rein. Ru hat mir freundlich alles erklärt, ja, auch wie eine Mikrowelle funktioniert und ob ich schon mal gewaschen habe ;-) Scheint auf den ersten Blick aufjedenfall ordentlicher zu sein als ich. Ob das nun so schwer ist, sei einmal dahin gestellt...
Dann habe ich festgestellt, dass ich leider keine Bettdecke besitze und mein Internet natrlich nicht funktioniert. War ja zu erwarten.
Also los Bettdecke kaufen, nur dumm, dass die meißten Läden hier um 18 Uhr dicht machen. Also Alaskastoff aus einem Tuchhandel ergattert für die erste Nacht. Die Aufregung, das kalte Wetter und die Pseudobettdecke haben mir aber nicht gerade eine muckelige Nacht beschert. Mein normales Chaos hat aufjedenfall auch schnell einzuggehalten.
Am nächsten Tag erst ma ins Internetcafe gestiefelt, um die nächsten Lebenszeichen abzusetzen. Davor eben noch flott eine Daunebettdecke gekauft, die angeblich für den Winter sein soll. Also von Bettdecken haben die Kiwis leider berhaupt keine Ahnung. Danach ging es zum Sightseeing Treff. Mein Guide kam natürlich aus Deutschland und der erste der als Austauschstudent da war eröffnete mir, dass er aus Bayern kommt. Mppff, so viel zu dem Versuch des internationalen Austauschs. Danach kamen erst einmal 2 weitere Deutsche und eine aus Österreich. Irgendwie verhext. Dann aber die Erlösung in Form von Holländern, Schweden,Amis, Chinesen, Malaysiern und Indonesiern. Unter großem Palaver ging es dann ein wenig durch die Stadt.
Mit dem Erfolg, dass ich meine erste Bierverabredung am Abend hatte. Mit ein paar Deutschen und Holländern ging es dann durch zwei Kneipen und haben uns brav alle auf Englisch unterhalten. An dieser Stelle Grüße ich alle Englischvokabeln, die ich leider nie gelernt habe, hätte euch gern vorher kennen gelernt. Aber mit Händen und Füßen ging es dann ja doch. Übrigens strahlender Sonnenschein bei 22 Grad. Musste mich eincremen und das nicht wegen trockener Heizungsluft!!!
Dann die erste entspannte Nacht in meinem nun muckeligen Bett verbracht.
Am nächsten Morgen war Skypen mit Sandra angesagt. Das erste mal das wir uns wieder gesehen haben. Ein hoch auf das Medialezeitalter. Sandra hatte vorher 11 Stunden gearbeitet und ich bin extra um halb 11 für sie aufgestanden. Klingt doch fair, oderr!?
Danach bin ich ein wenig durch die Stadt getängelt und habe einen Supermarkt aufgetan. Hier gibt es verrückte Sachen, die ich alle noch probieren muss. Und das Fleisch ist günstig! Vom Brot verstehen die Kiwis aber soviel wie ich von Steuererklärungen.
Dann noch flott eine neue Handysimkarte für Neuseeland besorgt und gleich geht es mit Ru zum Chinesen zum Dinner. Morgen früh um 9 fängt dann die Orientierungsphase an, die glaub ich zwei Tage geht. Dort hoffe ich viele neue nette internationale kennen zu lernen, die nicht Jura studieren. Von den Paar Leuten die ich kenne, studieren 90% Jura und ich schätze ma Leon behält recht. Was das heisst erfahrt ihr dann später.
Kurz und bürokratisch eben den Papierkram erledigen und ab in die neue Wohnung. Dort hab ich Ru meinen chinesischen Mitbewohner kennen gelernt und das dritte Zimmer ist noch frei. Vielleicht schneit ja noch ein Kiwi kurz vor Semesterbeginn rein. Ru hat mir freundlich alles erklärt, ja, auch wie eine Mikrowelle funktioniert und ob ich schon mal gewaschen habe ;-) Scheint auf den ersten Blick aufjedenfall ordentlicher zu sein als ich. Ob das nun so schwer ist, sei einmal dahin gestellt...
Dann habe ich festgestellt, dass ich leider keine Bettdecke besitze und mein Internet natrlich nicht funktioniert. War ja zu erwarten.
Also los Bettdecke kaufen, nur dumm, dass die meißten Läden hier um 18 Uhr dicht machen. Also Alaskastoff aus einem Tuchhandel ergattert für die erste Nacht. Die Aufregung, das kalte Wetter und die Pseudobettdecke haben mir aber nicht gerade eine muckelige Nacht beschert. Mein normales Chaos hat aufjedenfall auch schnell einzuggehalten.
Am nächsten Tag erst ma ins Internetcafe gestiefelt, um die nächsten Lebenszeichen abzusetzen. Davor eben noch flott eine Daunebettdecke gekauft, die angeblich für den Winter sein soll. Also von Bettdecken haben die Kiwis leider berhaupt keine Ahnung. Danach ging es zum Sightseeing Treff. Mein Guide kam natürlich aus Deutschland und der erste der als Austauschstudent da war eröffnete mir, dass er aus Bayern kommt. Mppff, so viel zu dem Versuch des internationalen Austauschs. Danach kamen erst einmal 2 weitere Deutsche und eine aus Österreich. Irgendwie verhext. Dann aber die Erlösung in Form von Holländern, Schweden,Amis, Chinesen, Malaysiern und Indonesiern. Unter großem Palaver ging es dann ein wenig durch die Stadt.
Mit dem Erfolg, dass ich meine erste Bierverabredung am Abend hatte. Mit ein paar Deutschen und Holländern ging es dann durch zwei Kneipen und haben uns brav alle auf Englisch unterhalten. An dieser Stelle Grüße ich alle Englischvokabeln, die ich leider nie gelernt habe, hätte euch gern vorher kennen gelernt. Aber mit Händen und Füßen ging es dann ja doch. Übrigens strahlender Sonnenschein bei 22 Grad. Musste mich eincremen und das nicht wegen trockener Heizungsluft!!!
Dann die erste entspannte Nacht in meinem nun muckeligen Bett verbracht.
Am nächsten Morgen war Skypen mit Sandra angesagt. Das erste mal das wir uns wieder gesehen haben. Ein hoch auf das Medialezeitalter. Sandra hatte vorher 11 Stunden gearbeitet und ich bin extra um halb 11 für sie aufgestanden. Klingt doch fair, oderr!?
Danach bin ich ein wenig durch die Stadt getängelt und habe einen Supermarkt aufgetan. Hier gibt es verrückte Sachen, die ich alle noch probieren muss. Und das Fleisch ist günstig! Vom Brot verstehen die Kiwis aber soviel wie ich von Steuererklärungen.
Dann noch flott eine neue Handysimkarte für Neuseeland besorgt und gleich geht es mit Ru zum Chinesen zum Dinner. Morgen früh um 9 fängt dann die Orientierungsphase an, die glaub ich zwei Tage geht. Dort hoffe ich viele neue nette internationale kennen zu lernen, die nicht Jura studieren. Von den Paar Leuten die ich kenne, studieren 90% Jura und ich schätze ma Leon behält recht. Was das heisst erfahrt ihr dann später.
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