Freitag, 5. Juni 2009
South/ North Island (18.Bericht)
robert in nz, 09:18h
Tag 11:
Nachdem wir einen sehr enspannten Abend mit einer Australierin und einem Kanadier und eine dementsprechend kurze Nacht hatten ging es nach kurzer Wanderung

dann wieder zurück nach Christchurch. Dort angekommen haben wir unser Hostel The Old Country House bezogen und uns auf ein bißchen Sightseeing in Christchurch begeben.

Nach gutem Backpackerabendessen, Nudeln mit Tomatensauce, ging es dann auch schon ins Bett, da wir am nächsten Morgen unseren Flug nach Auckland in aller Herrgottsfrühe erwischen mussten.
Tag 12:
Am Morgen hieß es Abschiednehmen von KITT . Die neuseeländischen Sicherheitsvorkehrungen der Autoübergabe hielten uns dann noch kurz auf Trapp. Auto auf Langzeitparkplatz, Schlüssel und Parkticket ins Handschuhfach und Türen offen lassen...???... Okay, KITT kann sich ja bekanntlich selbstverteidigen. Danach ging es ab in den Flieger. Für lange 1.15 Stunden. Tja, NZ is halt net so riesig...
In Auckland angekommen haben wir uns dann ein neues Auto ausgesucht und aus KITT wurde ein asiatischer Herbie mit Gangschaltung...Interessant ist dabei, dass die Gänge wie unsere liegen, obwohl man auf der falschen Seite sitzt. Dann ging es erst mal im Schneckentempo los...ah okay, das war der dritte und nicht der erste Gang...
Dann ging es für uns von Auckland nach Pahia Richtung Norden an die Ostküste den Südpazifik entlang. In Pahia angekommen bezogen wir unser Zimmer in Captain Bob's Backpackers. Pahia ist übrigens das neuseeländische Gegenstück zu Mallorca, nur nicht ganz so viele deutsche. Bloß noch tausende. Aber dort haben wir unseren ersten Alaskianer (??) kennengelernt. Zum Abendessen gabs dann Toasthawaii, welches der Alaskianer nicht kannte. Als wir den Alaskianer (na wie heissn die denn nu??) dann ein paar Tage später wieder trafen hat er uns stolz erzählt, dass er Toast Hawaii gemacht hätte. Ja, unsere Reise war kulturell wertvoll!
Tag 13:
Heute ging es dann mit der Fähre nach Russell. Das ganze Gebiet nennt sich Bay of Islands und ist voll von kleinen Inseln. Auf der Überfahrt haben wir dann auch unseren ersten Pinguin in freier Wildbahn lustig planschend im Wasser entdeckt.

Und nein, es ist nicht Nessie II sondern wirklich ein Pinguin, ist doch wohl total eindeutig!
Danach gab es dann eine beeindruckende Wanderung über die Insel, durch Wälder und Vogelwelt- Neuseelands und an diversen Stränden entlang.

Danach ging es dann weiter nach Ahipara ins Hostel Endless Summer Lodge. Dort angekommen haben wir unser Dorm mit einer (natürlich) Deutschen bezogen. Und im Garten schlugen uns dann die nächsten Welle deutscher entgegen. Aber da Sandra und ich ja brav Englisch gesprochen haben ließen die anderen Deutschen uns brav in Ruhe.
Tag 14:
Nach einer angenehmen Nacht machten wir uns dann mit Herbie auf die Socken nach Cap Reinga, den nördlichsten Punkt Neuseelands. Dort waren dann erst einmal Sturmwinde angesagt.

Aber tapfer wie wir sind haben wir uns davon nicht abhalten lassen und sind dank unserer schweren Wanderschuhe auch auf dem Boden geblieben. Cape Reinga ist ein spiritueller Ort für die Maoris, da hier ihrer Überlieferung nach ihre Toten in den Himmel aufsteigen. Auf dem Weg dahin müssen sie übrigens erst noch tauchen und dann einen Berg hochkraxeln, um dann eine Wurzel wieder runter zu rutschen...dies bleibt hier aus kultureller Rücksichtnahme von mir unkommentiert ;-)
Cape Reinga ist eindrucksvoll, da hier vor der Küste die Tasman Sea auf den South Pacific trifft. Das heisst, das die Wellen der beiden Meere dort vor der Küste aufeinander zu rollen und sich dort dann gegenseitg brechen. Wellen gab es im allgemeinen genug.

Nach diesem stürmischen Aufenthalt stürmten Sandra und ich dann auch die Dünen am 90 Miles Beach hoch, um uns mit unseren "Sandboards" die Dünen wieder runter zu stürzen. Merke: Sandboards hört sich viel cooler als Schlitten an! Dem ein oder anderem dürfte unser Sandboard sehr bekannt vorkommen ;-)

Und für alle zukünftigen Sandboarder: dunkler Sand, sprich nasser Sand, ist schneller als trockener!
Am Abend hat sich dann das englisch Sprechen wieder mal ausgezahlt und haben einen netten Abend mit unseren neuseeländischen Broke Back Mountain Surfern verbracht und lange über Gott und die Welt geplauscht. Die beiden waren alte Freunde aber der eine wohnt auf der Nord- und der andere auf der Südinsel, gehen ab und zu im Jahr zusammen surfen und lassen ihre Freundinnen dafür zu Hause. Und der eine hat dem anderen am nächsten Morgen ein Überraschungspicknick vorbereitet, da es ihr letzter gemeinsamer Tag war... Es hat einfach wieder sehr viel Spaß gemacht mit anderen anderer Nationalität zu schnacken
Ach und dies war übrigens der Blick aus unserem Zimmer:

Tag 15:
Dann ging es von Ahipara nach Mangawhai ins Hostel Coastal Cow Backpackers.
Zunächst ging es zum Coastal Walk Way und wir konnten eine feine Wanderung unternehmen. Diese hat uns an der Küste entlang geführt, bis wir vor den heranziehenden Gewitterwolken flüchten mussten.
Zwischendruch konnte ich aber Sandra ein wenig zum spielen schicken. Diese hatte aber wieder nur Flausen im Kopf und machte natürlich Quatsch.

...jaja Purzel...

Nachdem Sandra dann an mir vorbei zu Herbie zurück gerannt war ging es weiter Richtung Süden die Westküste runter.
Auf diesem Weg verschlug es uns dann in die Kaori Wälder Neuseelands. Dies sind die größten Bäume in Neusseland und kommen auch nur hier vor. Sie zeichnen sich dadurch aus, das sich ihr Stamm bis das Geäst anfängt praktisch nicht verjüngt. Auf unserer Tour kamen wir am größten, dem zweitgrößten und siebtgrößten (???) Kaori Tree vorbei. Und die sind nun mal wirklich beeindruckend!

Ein paar technische Baumdaten:
Umfang: 12.5 Meter
Volumen des Stammes: 134,2 Kubikmeter
Höhe 43.9 Meter
Stammhöhe 12.5 Meter
Die Angaben sind für den siebtgrößten Kaori Tree und wie immer ohne Gewähr.
Tag 16:
Am Ende der Reise ging es dann von Mangawhai nach Auckland zurück.
Wie man hoffentlich erkennen kann haben wir uns übrigens immer noch fantatstisch verstanden, um unseren letzten Tag auf Achse anzutreten.

Aber natürlich nicht ohne Wanderung. Und wieder ging es einen Cliff Walkway entlang. Mit einer steifen Brise als Gegenwind genossen wir unseren Weg entlang am Strand der "schlafenden" Pinguine. Diese waren so faul, dass sie sich gar nicht mehr bewegten...
Der Wanderweg führte uns erst über die Klippen bis zu dem mal wieder "super berühmten Hole in the Rock". War ja auch erst unser neuntes Hole in the Rock, wow echt Spitzenklasse... Und dann ging es während der Ebbe über Felsen und den Strand, in den Farben gelb, schwarz und rosa wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Von dort aus ging es dann zurück nach Auckland. Dort haben wir noch einen alten Vulkan bestiegen, um die Aussicht auf Auckland zu genießen und dann gings ab in den Flieger nach Wellington. Abends angekommen war unser Abenteuerurlaub dann leider zu Ende...
...aber wir hatten ja zum Glück noch eine Woche gemeinsamer Zeit in Wellington...
Nachdem wir einen sehr enspannten Abend mit einer Australierin und einem Kanadier und eine dementsprechend kurze Nacht hatten ging es nach kurzer Wanderung

dann wieder zurück nach Christchurch. Dort angekommen haben wir unser Hostel The Old Country House bezogen und uns auf ein bißchen Sightseeing in Christchurch begeben.

Nach gutem Backpackerabendessen, Nudeln mit Tomatensauce, ging es dann auch schon ins Bett, da wir am nächsten Morgen unseren Flug nach Auckland in aller Herrgottsfrühe erwischen mussten.
Tag 12:
Am Morgen hieß es Abschiednehmen von KITT . Die neuseeländischen Sicherheitsvorkehrungen der Autoübergabe hielten uns dann noch kurz auf Trapp. Auto auf Langzeitparkplatz, Schlüssel und Parkticket ins Handschuhfach und Türen offen lassen...???... Okay, KITT kann sich ja bekanntlich selbstverteidigen. Danach ging es ab in den Flieger. Für lange 1.15 Stunden. Tja, NZ is halt net so riesig...
In Auckland angekommen haben wir uns dann ein neues Auto ausgesucht und aus KITT wurde ein asiatischer Herbie mit Gangschaltung...Interessant ist dabei, dass die Gänge wie unsere liegen, obwohl man auf der falschen Seite sitzt. Dann ging es erst mal im Schneckentempo los...ah okay, das war der dritte und nicht der erste Gang...
Dann ging es für uns von Auckland nach Pahia Richtung Norden an die Ostküste den Südpazifik entlang. In Pahia angekommen bezogen wir unser Zimmer in Captain Bob's Backpackers. Pahia ist übrigens das neuseeländische Gegenstück zu Mallorca, nur nicht ganz so viele deutsche. Bloß noch tausende. Aber dort haben wir unseren ersten Alaskianer (??) kennengelernt. Zum Abendessen gabs dann Toasthawaii, welches der Alaskianer nicht kannte. Als wir den Alaskianer (na wie heissn die denn nu??) dann ein paar Tage später wieder trafen hat er uns stolz erzählt, dass er Toast Hawaii gemacht hätte. Ja, unsere Reise war kulturell wertvoll!
Tag 13:
Heute ging es dann mit der Fähre nach Russell. Das ganze Gebiet nennt sich Bay of Islands und ist voll von kleinen Inseln. Auf der Überfahrt haben wir dann auch unseren ersten Pinguin in freier Wildbahn lustig planschend im Wasser entdeckt.

Und nein, es ist nicht Nessie II sondern wirklich ein Pinguin, ist doch wohl total eindeutig!
Danach gab es dann eine beeindruckende Wanderung über die Insel, durch Wälder und Vogelwelt- Neuseelands und an diversen Stränden entlang.

Danach ging es dann weiter nach Ahipara ins Hostel Endless Summer Lodge. Dort angekommen haben wir unser Dorm mit einer (natürlich) Deutschen bezogen. Und im Garten schlugen uns dann die nächsten Welle deutscher entgegen. Aber da Sandra und ich ja brav Englisch gesprochen haben ließen die anderen Deutschen uns brav in Ruhe.
Tag 14:
Nach einer angenehmen Nacht machten wir uns dann mit Herbie auf die Socken nach Cap Reinga, den nördlichsten Punkt Neuseelands. Dort waren dann erst einmal Sturmwinde angesagt.

Aber tapfer wie wir sind haben wir uns davon nicht abhalten lassen und sind dank unserer schweren Wanderschuhe auch auf dem Boden geblieben. Cape Reinga ist ein spiritueller Ort für die Maoris, da hier ihrer Überlieferung nach ihre Toten in den Himmel aufsteigen. Auf dem Weg dahin müssen sie übrigens erst noch tauchen und dann einen Berg hochkraxeln, um dann eine Wurzel wieder runter zu rutschen...dies bleibt hier aus kultureller Rücksichtnahme von mir unkommentiert ;-)
Cape Reinga ist eindrucksvoll, da hier vor der Küste die Tasman Sea auf den South Pacific trifft. Das heisst, das die Wellen der beiden Meere dort vor der Küste aufeinander zu rollen und sich dort dann gegenseitg brechen. Wellen gab es im allgemeinen genug.

Nach diesem stürmischen Aufenthalt stürmten Sandra und ich dann auch die Dünen am 90 Miles Beach hoch, um uns mit unseren "Sandboards" die Dünen wieder runter zu stürzen. Merke: Sandboards hört sich viel cooler als Schlitten an! Dem ein oder anderem dürfte unser Sandboard sehr bekannt vorkommen ;-)

Und für alle zukünftigen Sandboarder: dunkler Sand, sprich nasser Sand, ist schneller als trockener!
Am Abend hat sich dann das englisch Sprechen wieder mal ausgezahlt und haben einen netten Abend mit unseren neuseeländischen Broke Back Mountain Surfern verbracht und lange über Gott und die Welt geplauscht. Die beiden waren alte Freunde aber der eine wohnt auf der Nord- und der andere auf der Südinsel, gehen ab und zu im Jahr zusammen surfen und lassen ihre Freundinnen dafür zu Hause. Und der eine hat dem anderen am nächsten Morgen ein Überraschungspicknick vorbereitet, da es ihr letzter gemeinsamer Tag war... Es hat einfach wieder sehr viel Spaß gemacht mit anderen anderer Nationalität zu schnacken
Ach und dies war übrigens der Blick aus unserem Zimmer:

Tag 15:
Dann ging es von Ahipara nach Mangawhai ins Hostel Coastal Cow Backpackers.
Zunächst ging es zum Coastal Walk Way und wir konnten eine feine Wanderung unternehmen. Diese hat uns an der Küste entlang geführt, bis wir vor den heranziehenden Gewitterwolken flüchten mussten.
Zwischendruch konnte ich aber Sandra ein wenig zum spielen schicken. Diese hatte aber wieder nur Flausen im Kopf und machte natürlich Quatsch.

...jaja Purzel...

Nachdem Sandra dann an mir vorbei zu Herbie zurück gerannt war ging es weiter Richtung Süden die Westküste runter.
Auf diesem Weg verschlug es uns dann in die Kaori Wälder Neuseelands. Dies sind die größten Bäume in Neusseland und kommen auch nur hier vor. Sie zeichnen sich dadurch aus, das sich ihr Stamm bis das Geäst anfängt praktisch nicht verjüngt. Auf unserer Tour kamen wir am größten, dem zweitgrößten und siebtgrößten (???) Kaori Tree vorbei. Und die sind nun mal wirklich beeindruckend!

Ein paar technische Baumdaten:
Umfang: 12.5 Meter
Volumen des Stammes: 134,2 Kubikmeter
Höhe 43.9 Meter
Stammhöhe 12.5 Meter
Die Angaben sind für den siebtgrößten Kaori Tree und wie immer ohne Gewähr.
Tag 16:
Am Ende der Reise ging es dann von Mangawhai nach Auckland zurück.
Wie man hoffentlich erkennen kann haben wir uns übrigens immer noch fantatstisch verstanden, um unseren letzten Tag auf Achse anzutreten.

Aber natürlich nicht ohne Wanderung. Und wieder ging es einen Cliff Walkway entlang. Mit einer steifen Brise als Gegenwind genossen wir unseren Weg entlang am Strand der "schlafenden" Pinguine. Diese waren so faul, dass sie sich gar nicht mehr bewegten...
Der Wanderweg führte uns erst über die Klippen bis zu dem mal wieder "super berühmten Hole in the Rock". War ja auch erst unser neuntes Hole in the Rock, wow echt Spitzenklasse... Und dann ging es während der Ebbe über Felsen und den Strand, in den Farben gelb, schwarz und rosa wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Von dort aus ging es dann zurück nach Auckland. Dort haben wir noch einen alten Vulkan bestiegen, um die Aussicht auf Auckland zu genießen und dann gings ab in den Flieger nach Wellington. Abends angekommen war unser Abenteuerurlaub dann leider zu Ende...
...aber wir hatten ja zum Glück noch eine Woche gemeinsamer Zeit in Wellington...
... comment
sonnenschwein,
Freitag, 12. Juni 2009, 14:39
only 2 words
fucking awesome. =)
lieb dich.
your sunny
lieb dich.
your sunny
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