Mittwoch, 18. März 2009
Everyday Life (9. Bericht)
robert in nz, 10:41h
So, solangsam wird es dann doch ruhiger und man sortiert sich in seinem Alltag. Für mich hat die Uni nun richtig angefangen und große Sprünge sind momentan eher die Seltenheit. Die Uni nimmt einen hier ganz schön in Anspruch! Die starten hier von Anfang an richtig durch und man hört eigentlich von allen zwischendurch, dass man am Schreibtisch festhängt. Ich habe nun drei Kurse: Buyer Behavior, Internet Marketing und Marketing Communication. Das heisst fü mich in den 12 Vorlesungswochen 22 Tutorials, 13 Summarys für die Tutorials, 6 Assignments, so zwischen 2000 und 4000 Wörtern, und 3 Abschlussprüfungen. Das ganze nett über das Trimester verteilt. Ach war das Studieren in Deutschland schön... Ist für mich ungewohnt so regelmäßig Aufgaben erfüllen zu müssen. Muss ich mich glaub ich erst ma drangewöhnen. Aber was sage ich, für gewöhnen ist gar keine Zeit. Momentan versuche ich krampfhaft meinen Professoren und Mitstudenten zu lauschen und mir einen Sinn zusammen zu reimen. Die Kiwis haben aufjedenfall ein sehr flottes Mundwerk, ist daher teilweise nicht so einfach.
Neben der Uni versucht man dann zum einen weiterhin Neuseeland kennen zu lernen aber auch einen Alltag zu gestalten. Daher bin ich jetzt Donnerstagsabends beim Kanu fahren. Findet hier erst ma in einem Schwimmbad statt und ist am Anfang echt unheimlich. Erste Lektion: Kaum sitzt man im Kanu, befindet man sich gleich wieder mit dem Kopf unter dem Boot. So fühlt ihr euch also gerade in Deutschland, interessant. In der zweiten Woche werden sie dann versuchen uns die Eskimorolle beizubringen. Ich glaube wenn das wirklich funktioniert kann ich auch anfangen das Paddeln zu genießen. Momentan ist es eher noch ein Kampf zwischen dem Kanu, Robert und dem Paddel. Noch verliere ich die meißte Zeit, aber das wird auch noch, lerne ja noch.
Es ist aufjedenfall weiterhin spannend die Kleinigkeiten im Alltag zu finden, die das Leben hier doch von meinem Alltag in Deutschland unterscheiden. Beispielsweise haben die hier keine Mensa. Man geht halt in die Stadt oder Cafes zum Essen. Ist eine ganze Ecke günstiger als in Deutschland und dann kann man chinesisch, indisch, italienisch, türkisch, amerikanisch, mexikanisch... essen. Alles was das Herz begehrt und oft im Foodmall Stil wie man es von den Amis kennt. Nur das ganze dann doch etwas gesünder gestaltet.
Auf die Busse darf man sich hier aufjedenfall nicht verlassen, haben eine hang loose Mentalität. Kommse heute nicht kommse morgen. Daher wird hier eher gelaufen. Ganz witzig ist die britische Anstehmentalität bei den Bussen. Es wird brav eine Reihe gebildet und in aller Seelenruhe dann eingestiegen. Beim Ausstieg wird dann noch ein kurzes "Thanks" duch den Bus gebrüllt und der Busfahrer winkt zum Abschied. Nichts mit deutscher Pünktlichkeit. Das sagen auch die Öffnungszeiten, hier steht oft auf den Schildern " Wir öffnen: 9 AM; schließen: spät". Daher ist es immer wieder spannend, ob der Laden in den man will noch geöffnet hat oder nicht.
Hilfsbereit sind die Kiwis aufjedenfall. Jemand ist mit seinem Auto liegen geblieben. Die 4 Herren im Anzug die gerade in der Nähe waren warfen sich die Krawatte über die Schulte, einer warf kurzerhand seine Aktentasche auf das Autodach, und dann wurde das Auto erst ma ne Runde durch die Gegend geschoben. Und packe niemals in Wellington eine Karte aus, innerhalb von 4 Sekunden hast du 3 Leute um dich rum, die dir den Weg weisen.
Ansonsten habe ich die Tage mein Wissen auf der "Studentenaustausch Messe" der Universität zur Verfügung gestellt und brav meine Heimat Uni und mein Heimatland repräsentiert und mein Deutschlandtrikot kam so auch zur Anwendung. Zudem haben wir uns ein wenig auf dem Wellington Jazzfestival getummelt
und unsere nähere grüne Umgebung mit einem kurzen Wandertrip gewürdigt.
Bevor nun der richtige Unistress ausbricht planen wir momentan unseren Trip nach Rotorua. Ein wenig Adrenalinkizzel suchen, Kultur machen und Landschaft bestaunen. Dazu mehr in Kürze...
Neben der Uni versucht man dann zum einen weiterhin Neuseeland kennen zu lernen aber auch einen Alltag zu gestalten. Daher bin ich jetzt Donnerstagsabends beim Kanu fahren. Findet hier erst ma in einem Schwimmbad statt und ist am Anfang echt unheimlich. Erste Lektion: Kaum sitzt man im Kanu, befindet man sich gleich wieder mit dem Kopf unter dem Boot. So fühlt ihr euch also gerade in Deutschland, interessant. In der zweiten Woche werden sie dann versuchen uns die Eskimorolle beizubringen. Ich glaube wenn das wirklich funktioniert kann ich auch anfangen das Paddeln zu genießen. Momentan ist es eher noch ein Kampf zwischen dem Kanu, Robert und dem Paddel. Noch verliere ich die meißte Zeit, aber das wird auch noch, lerne ja noch.
Es ist aufjedenfall weiterhin spannend die Kleinigkeiten im Alltag zu finden, die das Leben hier doch von meinem Alltag in Deutschland unterscheiden. Beispielsweise haben die hier keine Mensa. Man geht halt in die Stadt oder Cafes zum Essen. Ist eine ganze Ecke günstiger als in Deutschland und dann kann man chinesisch, indisch, italienisch, türkisch, amerikanisch, mexikanisch... essen. Alles was das Herz begehrt und oft im Foodmall Stil wie man es von den Amis kennt. Nur das ganze dann doch etwas gesünder gestaltet.
Auf die Busse darf man sich hier aufjedenfall nicht verlassen, haben eine hang loose Mentalität. Kommse heute nicht kommse morgen. Daher wird hier eher gelaufen. Ganz witzig ist die britische Anstehmentalität bei den Bussen. Es wird brav eine Reihe gebildet und in aller Seelenruhe dann eingestiegen. Beim Ausstieg wird dann noch ein kurzes "Thanks" duch den Bus gebrüllt und der Busfahrer winkt zum Abschied. Nichts mit deutscher Pünktlichkeit. Das sagen auch die Öffnungszeiten, hier steht oft auf den Schildern " Wir öffnen: 9 AM; schließen: spät". Daher ist es immer wieder spannend, ob der Laden in den man will noch geöffnet hat oder nicht.
Hilfsbereit sind die Kiwis aufjedenfall. Jemand ist mit seinem Auto liegen geblieben. Die 4 Herren im Anzug die gerade in der Nähe waren warfen sich die Krawatte über die Schulte, einer warf kurzerhand seine Aktentasche auf das Autodach, und dann wurde das Auto erst ma ne Runde durch die Gegend geschoben. Und packe niemals in Wellington eine Karte aus, innerhalb von 4 Sekunden hast du 3 Leute um dich rum, die dir den Weg weisen.
Ansonsten habe ich die Tage mein Wissen auf der "Studentenaustausch Messe" der Universität zur Verfügung gestellt und brav meine Heimat Uni und mein Heimatland repräsentiert und mein Deutschlandtrikot kam so auch zur Anwendung. Zudem haben wir uns ein wenig auf dem Wellington Jazzfestival getummelt
und unsere nähere grüne Umgebung mit einem kurzen Wandertrip gewürdigt.
Bevor nun der richtige Unistress ausbricht planen wir momentan unseren Trip nach Rotorua. Ein wenig Adrenalinkizzel suchen, Kultur machen und Landschaft bestaunen. Dazu mehr in Kürze...
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