Donnerstag, 5. März 2009
Finding NZ (8.Bericht)
Nach einem kurzen aber feucht fröhlichen Abend ging es dann los zur Autovermietung. Wir starteten mit einem Toyota 8 Sitzer mit 6 Personen. Andy, unser Amerikaner, hat an dem Abend die Kurve nicht mehr bekommen und hat gnadenlos verpennt. So ging es dann los...das erste mal Linksverkehr...das ist einem am Anfang echt nicht so ganz geheuer...aber das Beste zu Beginn... wir sind auch heile wieder angekommen. Die Nacht dann habe ich aufjedenfall gut geschlafen ;-)
Als erstes sind wir nach Martinsborough aufgebrochen. Einem kleinen Örtchen mit gerade mal 1400 Einwohnern. Dort gibt es viele Vineyards. Nur leider war der Kulturschock für unseren Weinkenner Enrico aus Mailand dann doch zu groß. Das waren keine Weinberge, sondern Gärten mit 8- 30 Reihen von Weinreben. Enrico fragte die ganze Zeit nur wo denn nun die Weinberge seien. Tja und wieder etwas dazu gelernt. War halt nicht so spannend.
Dafür hattz uns aber bereits die Strecke aus Wellington raus entschädigt. Dort geht es erst ein kurzes Stück über eine zweispurige Landstraße Richtung Berge und dann kommen unzählige Serpentinen auf einer echt engen Bergstrecke. Und halt solch ein Ausblick:
Dann ging es weiter zum Cape Palliser. Dort gibt es einen Leuchtturmausblick auf den Pazifik und die umliegenden Berge. Es ist der südlichste Punkt der Nordinsel und liegt auch südlicher als der nördlichste Punkt der Südinsel. Na, geschnallt? Es war auf aujedenfall eine anspruchsvolle Tour für Fahrer und Fahrzeug. Zwischendurch hört die geteerte Straße halt mal auf und geht in eine löchrige Schotterpiste über. Um dann 500 Meter weiter wieder nett geteert zu sein. Außerdem muss man zwischendurch kleine Wasserläufe durchfahren. Und das ist anscheinend auch so geplant. Also die Rallyeschuhe an und ab dafür:
Ne Schulte Strecke eben.
Es war natürlich viel spekatakulärer, als das Bild es überhaupt wieder geben kann und das Wasser sieht auch viel flacher aus als es eigentlich war...
Und einmal angekommen empfing uns dann solch eine Landschaft:
Tief blaues Wasser und ein schwarzer Sandstrand. Muss ich wohl nicht mehr zu sagen.
Dann haben wir unsere Schuhe geschnürt und sind im Sonnenschein den Strand ein Stück raufgelaufen, um dann auch mit der ersten Begegnung mit echten Tieren, also keinen Schafen, belohnt zu werden. Eine ganze Gruppe von Seerobben tummelten sich im Wasser oder auf den Felsen.
Haben dann einfach ein bißchen die Seele baummeln lassen und die Landschaft betrachtet.
Nachdem das Wetter dann auch immer besser wurde und wir uns genug entspannt hatten und natürlich einen netten Sonnenbrand bekommen hatten ging es dann wieder zurück nach Wellington. Am nächsten Tag begann ja schließlich der erste Unitag...für die anderen. Meiner einer hat den Montag meißtens frei ;-)
Die Tour war aufjedenfall ein weiterer Schritt um in Neuseeland anzukommen und das Land zu erfahren, es hat die ersten Spuren bei mir hinterlassen

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