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Samstag, 21. Februar 2009
Robert wird orientiert (3. bericht)
Und los geht es zu meiner internationalen Orientierungsphase. Stellt sich aber schnell heraus, dass wir im Hörsaal sitzen und uns Vorträge anhören. Gruß an die Fachschaftler, wir hams einfach drauf. Direkt an der Tür den nächsten Deutschen kennen gelernt. In seinem Schlepptau war aber zudem ein Italiener und so haben wir unseren Quotenausländer auch wieder eingefangen, sodass Englisch gesprochen wurde. Beim BBQ dann das eigene Englisch wieder verbessert mit dem Erfolg, dass sich nach kurzem Gepräch herausstellte, dass er auch aus Deutschland war...Irgendwas mach ich glaub ich falsch ;-)
Die meißten Austauschstudenten sind aufjedenfall aus den USA und die hängen ziemlich viel miteinander rum. Als zweitgrößte Gruppe sind dann die Europäer, die auch viel untereinander machen, aber das ja dann aufgrund der internationalen Mischung auf Englisch. Ist doch soweit Tutti. Und da man jetz glaub ich alle Deutschen kennt, könn ab jetzt ja nur noch internationale dazukommen ;-)
In den nächsten Tagen ist aber auch noch die Orientierungsphase meiner Fakultät, wo ich dann die Leute treffe, mit denen ich zusammen studiere und ich nehme beim CampusCoach Programm teil, das ist dann eher wie unsere O-Phase, mit kleineren Gruppen und AKtivitäten. Das wird bestimmt ganz spannend.
Die Kiwis scheinen aufjedenfall früher mit ihren Feten anzufangen. Aber gehen auch früher nach Hause. Party Beginn von der Uni aus um 18 Uhr! Natürlich dann auch direkt das erste Bier... War ganz witzig, da man dann auch mal wieder mit Leuten ins Gespräch kam, die man bisher eher flüchtig kennen gelernt hat. Als es dann leerer wurde sind wir noch in die nächste Bar gezogen. Ungewohnt ist hier wiederum, dass man ein einzelnes Bier mit Kreditkarte zahlen kann und die Kiwis nutzen das ständig. Unser Abend endete dann aber auch schon um 1 und es ging wieder zu Fuss nach Haus. Ist ja alles gut zu erlaufen hier.
Am folgenden Tag wurden wir dann quer durch die Uni und Stadt gescheucht, um uns einzuschreiben. Das hieß: Rauf auf den Berg zur Hauptuni, runter zu meiner Fakultät in die Stadt, dann wieder den Berg rauf, um nach gefühlten 18 abgeklapperten Büros dann am Ende noch Geld los zu werden. Hat sich aber gelohnt!Nach 4 Stunden hatte ich meine Kurse und bin offizieller Student der Victoria University und bekomme nächste Woche meinen Studentenausweis. Übrigens hat es den ganzen Tag richtig geschüttet.
Und die Busse haben hier eine Kulanzzeit von ca. 30 Minuten. Also darf man keine Hektik mitbringen...fühlt man sich gleich wohl als Deutscher.
Dann als Kurzschlussreaktion sind Stefan(Deutsch), Andi (Deutsch), Enrico (Italiener) und ich (Iserlohner) zum Rugby gegangen. Die Wellington Hurricanes vs. Otago Highlanders. Vor einer wahnsinns Kulisse von geschätzten 6000 Fans, Platz war für 35.000, haben wir die Hurricanes zum Sieg gebrüllt.
Das ganze mit günstigen Essen und Getränken. Zduem noch das internationale Cheerleading und den Haka Tanz betrachtet.
Neben uns saßen zum Glück drei 13 jährige Mädels, die uns ein wenig bei den Regeln geholfen haben. Jetz wissen wir wenigstens, wer in welche Richtung spielt...
Danach ging es dann mit einigen Leuten noch in eine Bar und danach groggy ins Bett. Jetzt ist Kräfte sammeln angesagt, denn Morgen ist der Straßenkarneval von Wellington und wir gucken mal, was die Narren hier so drauf haben.

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