Dienstag, 12. Mai 2009
South Island (14. Bericht)
Tag 5:
Am diesem Tag war dann doch der Anruf bei unserer Autovermietung fällig, da KITT (unser Auto) anscheinend in den Stimmbruch gekommen war und nun ganz ominöse Geräusche von sich gab. Der gute Tipp von unserer Vermietung: Fahrt zu einer Werkstatt. Wow, surprise, surprise. Auf Nachfrage hin boten Sie uns dann auch eine Werkstatt an, bei der wir die Reparatur nicht selber im Voraus zahlen mussten. Das hieß erst einmal zurück in Richtung Nelson und dort die Vorderreifen auswuchten lassen. Nachdem dies dann auch gut geklappt hat wurden wir an die nächste Werkstatt weitergereicht, da unsere Bremsbacken eine Erneuerung gebrauchen konnten. Also zurück nach Nelson und den Wagen dort in Reparatur gegeben. Mit dem Erfolg, dass der nette Herr nur sagte: "Took's a couple of hours, lot's of stuff to do" (Braucht n paar Stunden, ham viel zu tun). Mit unsere Tourischiene brachten wir ihn aber dann dazu das ganze in einer Stunde abzufrühstücken. Als wir nach unserem Kaffee am Meer in der Sonne dann zurück kamen saßen die beiden dann in ihren Stühlen und waren dabei, eine gepflegte Brotzeit einzulegen. Hang loose.
Danach ging es dann weiter nach Greymouth an die Westküste. Auf dem Weg haben wir dann einen Abstecher zum Cape Fouulwind eingelegt, um ein paar Schritte zu gehen und uns eine Robbenkolonie anzuschauen.
Und wieder einmal Hang loose:

Nachdem wir die Seerobben ein wenig beim planschen beobachtet hatten ging es dann nach kurzer Rast mit deftiger Brotzeit weiter. Unsere Straße schlängelte sich dann an der Westküste weiter Richtung Süden und erlaubte uns einige fantastische Ausblicke entlang der von der Gischt und Nebel eingehüllten Küste.

Bis wir dann in unserem Hostel dem Neptune international Backpackers ankamen. In dem ehemaligen Hotel, das einmal von zwei Spielern der All Blacks, die neuseeländische Rugby Nationalmannschaft, geleitet wurde, wurde noch mit Kohle das Wasser aufbereitet und in einem Badezimmer konnte man sich ganz fantastisch einschließen, da die Türklinke defekt war. Einer von uns beiden hats natürlich auch direkt geschafft...

Tag 6:
Am Morgen ging es dann auf zu den beiden großen neuseeländischen Gletschern, dem Franz Josef und dem Fox Gletscher. Franz Josef gennant aufgrund des österreichischen Kaisers und Fox, da ein neuseeländischer Premierminister meinte, den Gletscher nach sich selbst zu benennen...
Bei einigen kürzeren Wanderungen wurde dann die Gletscherumgebung erkundet und wir haben nicht die großen Gefahrenschilder mit der Flutwellen-, Einsturz- und Absturzgefahr in Gletschernähe ignoriert und den sicheren Aus- und Anblick genossen.

Den Abschluss des Tages bildete dann ein schöner Rundweg um den Lake Matheson mit seinem Blick auf den Mt. Tasman und Mt. Cook (In Maori "Aoraki" genannt)

Den Gipfel den man sehen kann ist übrigens Mt. Tasman, Cookie hat sich ein bißchen versteckt. Für ein Stück des Weges haben wir dann die größe unseres Autos genutzt und eine israelische Backpackerin mitgenommen, um auch mal etwas gutes zu tun. Abends steuerten wir dann unser Hostel, die Wildlife Accommodation im kleinen beschaulichen Haast an. Dann startete auch der Sturzregen. Nach leckerem Humus ging es dann ins Bett, um bei Regen wieder aufzuwachen

Tag 7:
In aller Frühe ging es dann im strömenden Regen nach Wanaka Richtung Süden weiter. Auf dem Weg passierten wir dann ca. ein Dutzend mal unseren Wainui Fall. Es hat die ganze Nacht so geregnet, dass sich die kleinen Wasserrinnen am Wegesrand in wahre Wasserfälle verwandelt hatten und tosend in die Tiefe stürzten. Nachdem wir die Southern Alps überwunden hatten sind wir dann in Wanaka angekommen die Sonne lachte uns schon wieder an. Als erstes bezogen wir unser Hostel, dass Wanabakapaka mit einer fantastischen Küche und tollem Blick über den Lake Wanaka. Da es uns ja nie lange drin hielt starteten wir direkt durch, um eine schöne Wanderung mit tollem Ausblick am Mt. Roy zu unternehmen.

Dabei begegneten wir "Sheep", dem x-beinigen Schlappohrschaaf und seinen Brüdern...

und machten uns einfach in seinem Futter breit und es war gut...

...wir sind ja lernfähig: Hang loose!!!
Danach ging es dann zurück in unser Hostel und es gab neuseeländisches Möhrendurcheinander. Es war gut, aber nicht so gut wie das von Oma! Hat aber trotzdem gut geschmeckt...
Dabei haben wir ein bißchen mit Ziv dem israelischen Panzerkommandanten geschnackt und ein kühles Bier auf dem Sofa genossen, um danach ins Bett zu fallen.

Tag ... folgt in Kürze

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Hallo Robert, ich habe mir gerade zum wiederholten Male euren Reisebericht durchgelesen. Neuseeland wird für mich immer fantastischer. Sandra hat so begeistert
von dem Urlaub erzählt aber jetzt habe ich das Gefühl, dass es doch nicht nur an deiner Person gelegen hat!!!
Ich freue mich auf weitere Bilder und Erzählungen auch
hier vor Ort von Sandra.
Liebe Grüße
Mama

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hahahaha
apropos schaf! hast du schon den geilsten horrorfilm überhaupt made in NEW ZEALAND gesehen?
heißt der nicht sogar killersheep oder so? hillarious!
wo die sich immer in leuten festbeißen und niemand weiß ob es ein bad oder good sheep ist until es mit einem knatschigen geräusch zubeißt? ;D

ah, black sheep
http://www.youtube.com/watch?v=0gEDUDmZkyc

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